Trailer: Ninja Assassin
by David on September 10, 2009
Heute sah ich im Kino mal wieder einen Trailer, der mich wirklich von den Socken haute. Zum Glück saß ich. (Und zwar mit leuchtenden Augen und offenem Mund.)
Es müssen ja nicht immer die anspruchsvollen Filme, manchmal braucht man(n) einfach mal sowas und James McTeigue, der quasi bei den Wachowskis (Matrix) -- die hier auch zusammen mit Joel Silver produziert haben -- gelernt hat, scheint genau das richtige Händchen für Martial Arts/Action-Filme zu haben.
Ninja Assassin wurde in Berlin gedreht (warum eigentlich?) und hat bis auf Rain (Speed Racer, I’m a Cyborg, But That’s OK) und Randall Du Kim (Matrix, Memoires of a Geisha, The Last Airbender) kaum bekannte Namen vorzuweisen. (Naomie Campbell und Ben Miles vielleicht noch).
Angeblich ist der Film entstanden, weil die Wachowskis bei dem Dreh zu Speed Racer so von Rains Martial Arts-Fähigkeiten beeindruckt waren. Und das Drehbuch soll innerhalb von 53 Stunden komplett neu geschrieben worden sein. Hoffentlich hat Ninja Assassin trotzdem eine halbwegs vernünftige Story vorzuweisen. (Wieso werden solche Filme eigentlich aus Deutschland mit ca. $10 Mio. unterstützt? Kann ich auch einen Film drehen und Geld dafür bekommen?)
Lange Rede, kurzer Sinn: der Trailer sieht super aus, solche Filme mag ich, genau das richtige für mich.

8 comments
Beim Titel dachte ich erstmal an etwas wie “Robo-Geisha”
Die Action sieht ja schon mal echt gut aus, aber wenn du sagst, dass das Drehbuch in 53h geschrieben worden ist, dann bezweifel ich, dass es neben der Action überhaupt was berichtenswertes gibt. Aber letztendlich kommt es bei solchen Filmen auch nur darauf an
by Fredelsloh on Donnerstag,10. September 2009 at 8:49. #
@Fredelsloh: Rain hat bei Speed Racer eine vielleicht 30-sekündige Kampfszene. Der Film hier ist nur entstanden, weil die das so cool fanden und den einen ganzen Film lang kämpfen sehen wollten. Wird also nicht viel sein mit Handlung.
Manchmal reicht die Kombi aus Action und guten Effekten vollkommen aus. (Wobei ich denke: besser keine Story als eine ganz schlechte, von der man sich den ganzen Film über genervt fühlt.)
by David on Donnerstag,10. September 2009 at 14:04. #
Hauptsache die Story ist besser als in diesen kindischen Pixar-Filmen…
by Thomas on Donnerstag,10. September 2009 at 22:05. #
Wenn die Action gut gemacht ist, kann ich ebenfalls gerne mal auf ein zu tiefgründiges Drehbuch verzichten…!
Allerdings hoffe ich dann, dass man von der Martial Arts und der Action auch etwas mitbekommt — und das ist in letzter Zeit nicht immer der Fall: wie manche Regisseure eigentlich gute Actionszenen durch viel zu viele kurze und hektische Schnitte verstümmeln, das nervt mittlerweile richtig…! Und wenn ein Film dann (wie dieser anscheinend) zu 80% im Dunkeln spielt, macht es das Ganze nur noch unübersichtlicher…
Wenn der Trailer ein Vorbote der verwendeten Schnitttechnik ist, schwant mir nichts Gutes — von der teilweise recht offensichtlichen CGI mal ganz abgesehen…
by MILE on Samstag,12. September 2009 at 3:10. #
@MILE: Ich dachte immer, schnelle Schnitte wären ein Mittel, um schlechte Choreographie bzw. schlechte Kämpfer oder offensichtliche Stuntmen zu überdecken. Bei so einem Film erwarte ich eigentlich zumindest gute Kämpfer und eine richtig Choreo, die sollte man dann auch nicht durch zu viele Schnitte zerstören.
Die CGI ist allerdings ziemlich offensichtlich.
by David on Samstag,12. September 2009 at 20:26. #
Wenn er gut wird, braucht die Story ja nicht soo der Knaller sein. Mal brachiale Action ohne Hirn ist auch ok
by deLtadeep on Samstag,12. September 2009 at 20:51. #
Schnelle Schnitte werden auch benutzt, um ein mageres Budget zu verstecken.
by Thomas on Sonntag,13. September 2009 at 14:10. #
Uff. Das ist.. äh. Ja. Was ist das überhaupt?
by Uwe on Montag,14. September 2009 at 0:15. #