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The Proposal

The Proposal
Margaret Tate (Sandra Bullock) ist Herausgeberin in einem Buchverlag und wird von allen gehasst, auch von ihrem Assistenten Andrew (Ryan Reynolds), der selbst gerne Editor wäre. Und erfolgreicher Schriftsteller. Da müsste er sich eigentlich freuen, dass Margaret in ihre Heimat, das schöne Kanada, abgeschoben werden soll. Eine Scheinehe mit ihrem Assistenten scheint die einzige sinnvolle Lösung zu sein. Das gefällt dem natürlich gar nicht, doch sie hat gerade erst ihren einzigen möglichen Nachfolger gefeuert, der, würde er ihren Job übernehmen, auch Andrew sofort vor die Tür setzen würde, weshalb er auf das Angebot eingehen muss.
Da es am Wochenende zum Geburtstag der Großmutter (Betty White) nach Alaska gehen soll und die beiden unter Beobachtung der Einwanderungsbehörde stehen, müssen sie den Schein wahren und Andrews Familie vorspielen, ein frisch verliebtes Paar zu sein. Dabei fällt es der Großstädterin schon schwer genug, sich an das Leben in der Kleinstadt zu gewöhnen, auch ohne Andrews Familie, die mit ihr Shopping-Touren und Besuche im Club mit dem einzigen Stripper der Stadt planen.
Ein bisschen Spannung in die Story bringt der Agent der Einwanderungsbehörde, Gertrud (Malin Akerman), die Exfreundin von Andrew und der skeptische Vater, der nicht an die Liebe der beiden glaubt.

Besonders aus der Geschichte mit der Exfreundin hätte man aber doch mehr machen können. Generell ist The Proposal eine RomCom nach Schema F, die (“so gut wie gar nicht” wäre noch euphemistisch) absolut nicht überraschen kann und von vorne bis hinten vorhersehbar ist.
Einzige Highlights sind die Szenen im Abspann und natürlich Ryan Reynolds und Sandra Bullock nackt (wer drauf steht).

Trailer:

Auf Deutsch heißt The Proposal passenderweise Selbst ist die Braut -- Sie müssen die Chefin jetzt küssen… (ich habe aufgegeben, mich über sowas zu ärgern) und startet am 30. Juli in den deutschen Kinos.
Wer unbedingt Ryan Reynolds sehen möchte, sollte doch lieber auf The Green Lantern warten (ja, neben seinem Job als Deadpool, läuft Ryan auch noch im grünen Kostüm durch die Gegend).

★★½☆☆

  1. 17. Juli 2009, 17:12 | #1

    Der Film ist eine derart miserable romantische Komödie, dass ich gar nicht weiss, ob ich ihn bei mir erwähnen soll. Über idiotische deutsche Titel soll man sich immer ärgern. Allerdings ist hier der Originaltitel schon äusserst schwach.

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  2. 17. Juli 2009, 17:20 | #2

    @Thomas: ich habe mir leider schon viel schlechteres ansehen müssen. Aber es gibt auch bessere Komödien mit Reynolds, “definitely, maybe” z.B.
    Also ich finde das Genre der RomCom eh etwas überflüssig, aber diesen Film jetzt nicht unbedingt einen schlechten Vertreter dieser Gattung.

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  3. 17. Juli 2009, 17:58 | #3

    Muss mich wohl doch noch über diesen Film auslassen… :-)

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  4. 18. Juli 2009, 01:54 | #4

    Ich persönlich finde, dass die durchaus sympathischen Darsteller den Film problemlos über die Runden gerettet haben…! Mag aber auch daran liegen, dass ich schon immer eine Schwäche für Sandra Bullock hatte…!? ;)

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  5. 18. Juli 2009, 10:06 | #5

    Ich habe eine riesige Schwäche für Bullock. Auch Reynolds sehe ich gerne. Aber wenn das Drehbuch so ein Bruch ist, dann nützen die sympathischsten Schauspieler nichts.

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  6. 19. Juli 2009, 22:26 | #6

    @MILE: @Thomas: Ich mag die Bullock nicht besonders, aber den Reynolds sehe ich doch sehr gerne, da sind Thomas und ich einer Meinung. Wäre es der McConaughey gewesen, hätte ich es mir vermutlich nicht ganz angesehen.

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  7. 19. Juli 2009, 22:38 | #7

    Ich mag die Bullock langsam immer weniger… :-)

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