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The Limits of Control

The Limits of Control
Vorweg: ich glaube, ich habe den Film nicht verstanden.

Ein Mann, in den Credits nur “Lone Man” genannt, landet in Madrid und wird von einem Mann und dessen Übersetzer empfangen und mit ein paar mysteriösen Worten (die mehrmals im Film vorkommen) auf die erste Station einer Reise durch Spanien geschickt, die mit dem Mord des “American” (Bill Murray) endet.
Auf dem Weg werden immer wieder Streichholzschachteln mit kleinen Zettelchen drin ausgetauscht und jeden Tag Tai-Chi praktiziert, ein einziges Kunstwerk im Museum betrachtet (jeden Tag ein anderes) und zwei Espressi getrunken.
Gesprochen wird wenig, Soundeffekte gibt es kaum und auch die Musik wird eher spärlich eingesetzt.

Regisseur Jim Jarmusch sagt zum Film: “Es ist mein Ziel, dass die Zuschauer solche Bilder sehen, als wären sie Gemälde. Und dass sie, wenn sie das Kino verlassen, diese Gegenstände wieder ganz anders wahrnehmen. Die [Geschichte] ist zweitrangig”.

In weiteren Rollen John Hurt als Guitar, Tilda Swinton als Blonde, Paz de la Huerta als Nude (manchmal mit durchsichtigem Regenmantel) und Gael García Bernal als Mexican.
In der eher stummen Hauptrolle Isaach De Bankolé.
Für die Musik war die Drone-Doom-Band(?) Sunn O))) zuständig. Die hören sich in etwa so verrückt an, wie sie heißen.

  1. 14. Juni 2009, 18:23 | #1

    Dinge, die der Film mir gezeigt hat: Ich muss mich mal wieder mehr mit Sunn O))) und Boris beschäftigen. Kunst ist sehr subjektiv, aber toll. Es kommt auf die kleinen Dinge an. Understatement hat Charme und kann sogar überzeugend witzig sein.

    Ich glaube, The Limits of Control ist ein Film, der den Zuschauer berieseln soll und ihn damit dem Titel gemäß an seine Grenzen treibt: Kann ich mir zwei Stunden lang Isaach De Bankolé und die Ausführung seines Auftrages ansehen oder verliere ich nach einiger Zeit die Lust, seinem Weg zu folgen? Bin ich überhaupt fähig, mir ein künstlerisches Werk anzusehen ohne Wert auf anspruchsvolle Handlung zu legen?

    Ein paar abschliessende Worte: Ich fand den Film klasse. Gerade aus dem einfachen Grund, dass er sich selbst nicht allzu ernst nimmt (siehe Szene mit Frau Swinton) und doch gleichzeitig einige ernsthafte Lebensfragen aufwirft.

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  2. Sandra
    15. Juni 2009, 22:04 | #2

    Ich schimpfe mich selbst Künstlerin und mag Filme die anders sind. Aber der Film war einfach nur scheiße. Es passiert nichts. Einfach nichts! Es war der erste Film bei dem ich nicht wusste ob ich schlafen oder gehen sollte. Jeder der meint das da etwas zu interpretieren ist, hat vermutlich nur Angst zuzugeben das er ihn nicht verstanden hat, weil es nicht szu verstehen gibt. Schade um die viele Zeit in denen ich andere Dinge hätte machen können…

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  3. 16. Juni 2009, 00:34 | #3

    @Sandra: “scheiße” sagt man aber nicht, du willst sicherlich auch nicht, dass andere Leute deine Kunst, wie auch immer die aussehen mag, so bezeichnet.

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