The House Bunny
by David on September 25, 2008
Nein, es kam leider doch nicht Wall-E in der Sneak.
Stattdessen die Geschichte eines Playmates, welches auszog, um einer unbeliebten Sorority (zu Deutsch: Studentinnenvereinigung) zu mehr Ansehen, mehr Mitgliedern und natürlich mehr Erfolg bei den Jungs zu verhelfen.
Shelley lebt glücklich in der Playboy Mansion und hofft, Hugh würde ihr zum 27.ten Geburtstag endlich ihren großen Traum erfüllen: einmal das centerfold im Playboy-Magazin zu sein.
Stattdessen wirft Hugh sie aus der Mansion, denn 27 ist 59 in Bunny-Jahren.
Auf der Suche nach einem neuen Heim trifft sie auf das heruntergekommene Schwesternhaus der Zeta Alpha Zeta, den unbeliebtesten Studentinnen der Uni. Die sollen ihr Haus verlieren, weil sie zu wenig Mitglieder haben.
Besonders die Nachbarvereinigung unter Leitung der Housemother Mrs. Hagstrom (Beverly D’Angelo) will die Zeta Alpha Zeta loswerden, um das Haus zu kaufen.
Die Vereinigung braucht also 30 Unterschriften von Studentinnen, die ihr beitreten wollen. Dazu muss man beliebt sein. Und um beliebt zu sein muss man gut aussehen. Also tut Shelley das, was sie am besten kann: verwandelt die hässlichen Entlein in aufgestylte Tussis und gibt ihnen Tipps, wie sie bei den Jungs landen können.
Die Tipps helfen den anderen, ihr selbst aber leider nicht, denn Oliver (Colin Hanks) ist anders als die Männer, mit denen das Playmate bis jetzt zu tun hatte.
Trotz einiger Komplikationen weiß ja jeder sicherlich, wie der Film ausgeht.
Der Film hat außer den dümmlichen Sprüchen von Anna Faris (Scary Movie) nicht viel zu bieten. Die Geschichte ist altbekannt und wurde vermutlich schon hundert Mal in ähnlicher Form erzählt.
Yes, I think I’ll have the mahi-mahi, but can I get it with just one mahi? I’m not that hungry.
The House Bunny ist übrigens der erste Film, in dem Rumer Willis nicht an der Seite ihrer Eltern spielt. Sonst war sie nur in Filmen mit Bruce Willis oder Demi Moore zu sehen, meist sogar als deren Tochter.
Fazit: nette und vor allem witzige Unterhaltung, aber mit voller Absicht würde sich den Film im Kino wohl niemand ansehen. Ich zumindest nicht.
The House Bunny ist eine Adam Sandler-Produktion, Regie geführt hat Fred Wolf, aus dessen Feder so Meisterwerke wie Joe Dirt oder Wihout a Paddle (ist dies der einzige Film, bei dem der deutsche Titel besser ist? Trouble ohne Paddel hätte auch auf Englisch funktioniert) stammen.
Das dieser Film und Legally Blonde (Natürlich blond) die selben Drehbuchautoren (Karen McCullah Lutz & Kirsten Smith) haben, hat mich kein bisschen verwundert, Ähnlichkeiten sind nicht von der Hand zu weisen.
Auf Deutsch wird der Film nur House Bunny ohne den schwierigen Artikel davor heißen und am 9.10. starten.
In den USA hat der Streifen am ersten Tag (!) knapp 6 Millionen Dollar eingespielt und ist nur von Tropic Thunder getoppt worden. Kaum zu glauben eigentlich. (Insgesamt seit August schon $42 Millionen)

One comment
[...] in einem Einkaufsmarkt treffen die beiden auf die Schwestern Wichita (Emma Stone — Super Bad, The House Bunny) und Little Rock (Abigail Breslin — Definitely, Maybe), die auf dem Weg zum Pacific Playland [...]
by Zombieland on Montag,30. November 2009 at 18:35. #