Sneak: Walk Hard – The Dewey Cox Story
Ein klassisches Beispiel für meinen Standpunkt zur Synchronisation: keiner der Cox-Witze und sexual innuendos kann übersetzt werden. Im Original ist der Film gar nicht so unlustig, wie ich befürchtet hatte, im Deutschen werden die meisten Witze wohl einfach getötet werden.
Schon der Titel ist ja bezeichnend dafür. Dewey heißt soviel wie “feucht” und Cox hört sich, naja, wie der umgangssprachliche Ausdruck für das männliche Geschlechtsteil an ![]()
Oder der Auftritt der Band “The Temptations”, nachdem man Dewey sagte “You’ve got to avoid the temptations”. Eigentlich muss ich mir den Film mal auf Deutsch ansehen, nur, um einen Vergleich ziehen zu können.
Walk Hard versucht die zahlreichen Musikerbiographien zu parodieren, orientiert sich dabei aber fast ausschließlich an dem grandiosen “Walk the Line”.
Vom Tod des Bruders, den zwei Frauen, dem Treffen mit Elvis (Jack White von den White Stripes) und Buddy Holly (Malcolm in the Middle-Darsteller Frankie Muniz) bis zu den Drogeneskapaden und dem Vater, der lieber den anderen Sohn tot sehen möchte, werden sämtliche Johnny Cash-Elemente in Walk Hard aufgegriffen.
Der Film hat ein paar Lacher, ein paar nette Cameos (die komischerweise alle nicht in den Credits auftauchen – Jack Black, Justin Long, Jason Schwartzman…) und einige Running Gags, die ein paar Mal zu oft verwendet werden.
Walk Hard: Die Dewey Cox Story kommt am 13.03.2008 in die Deutschen Kinos, angucken muss man den aber nicht unbedingt.