Was ist eigentlich die Paleo-Diät?

allgemein

Seit einiger Zeit lese ich immer häufiger von “Paleo” oder “Steinzeit-Diät”, gleichzeitig auch in Verbindung mit einem kompletten, an die Steinzeit angelegten, Lebensstil. Dass wir uns falsch bewegen (i.e. viel zu wenig. Ja, auch du, deine 3 Stunden Fitnesscenter die Woche sind auch nur ein Tropfen auf den heißen Stein) und falsch ernähren, sollte jedem klar sein.

Bei Paleo geht es darum, sich so zu ernähren, wie unsere Steinzeit-Vorfahren es getan hätten. Damals war zwar nicht alles besser, aber Tatsache ist, dass sich unsere Ernährung viel zu schnell geändert hat, die Evolution aber so schnell gar nicht mitkam. Vieles, was wir heute zu uns nehmen, verträgt der Körper gar nicht so gut. Milch und Getreide konsumiert der Mensch erst seit sehr kurzer Zeit, etwa seit 10.000-12.000 Jahren, davor hat er sich 2,5 Millionen Jahre lange erstens immer gleich und zweitens ohne Milch und Getreide ernährt. Der Gedanke, dass diese Art der Ernährung nicht ganz schlecht sein könne, liegt also nah. Und tatsächlich werden immer häufiger Verbindungen zwischen modernen Zivilisationskrankheiten wie Allergien, Diabetes oder Bluthochdruck und unserer Ernährung gefunden.

Was ist also genau Paleo? Steinzeitmenschen waren Jäger und Sammler. Ihre Diät bestand also hauptsächlich aus Fleisch, Fisch und Gemüse oder Pilzen, Beeren und Nüssen. (Viele nutzen das auch gerne als Argument gegen Vegetarismus. Halten sich aber ansonsten auch nicht an die Steinzeit-Diät. Essen aber selber Fast Food und so Kram) Bei der Paleo-Diät wird zuerst einmal auf alles verzichtet, was vom Menschen künstlich erzeugt oder raffiniert wurde. Zucker zum Beispiel ist tabu.

Hier mache ich dann gerne, was ich bei all diesen extremen Ansichten mache: ich picke mir heraus, was ich sinnvoll finde, anderes ignoriere ich. Nur weil es bei uns damals keine Kartoffeln gab, glaube ich nicht daran, dass Kartoffeln schlecht sind. Den Verzicht von Zucker finde ich sinnvoll, das mit dem Fertigfraß und stark vom Menschen bearbeiteten Lebensmitteln sehe ich ein, das klingt ja schon nicht gesund, wenn man sich die Zutaten durchliest. Aber Hülsenfrüchte oder Kartoffeln – für mich klingt das sehr natürlich und gesund.

Paleos ernähren sich also hauptsächlich von Fleisch, Fisch, Obst, Gemüse, Beeren, Nüssen und Pilzen. Damit kann man sich schon ausgewogen ernähren, keine Frage. Wenn ich das jetzt mit meinem Vegetarismus vereinbaren möchte, wird es schon schwieriger. Ich bin mir sicher, dass es auch für Steinzeitmenschen lange Phasen gab, in denen kein Fleisch gegessen wurde. Fleisch war schwer zu bekommen und die Jagd gefährlich und anstrengend, Pilze, Nüsse und Gemüse sammeln hingegen, das konnte jeder. Wie dem auch sei, ein paar Aspekte finde ich gut, ganz egal, was irgendwelche Forscher sagen oder nicht sagen. Dass Zucker schlecht ist und wir viel zu viel konsumieren, steht ja wohl außer Frage. Stellt euch nur mal die Mengen Zucker in einer Flasche Cola vor und überlegt, ihr würdet den so essen. 100g Zucker pro Liter. Alleine bei der Vorstellung wird mir schon übel. Ich koche eh meistens selbst und esse kein Fertigessen, das Problem mit dem zu vielen Salz, den Geschmacksverstärkern und den künstlichen Aromen und – in meinen Augen – total unnötigen Farbstoffen habe ich also auch nicht. Das mit dem Mehl… ich merke ja selbst, dass mein Magen das nicht so gut verträgt. Das Brot als Beilage beim Italiener – da sind Bauchschmerzen vorprogrammiert. Aber auf Nudeln und sowas möchte ich dann doch nicht verzichten. Aber trotzdem ist Paleo ein interessanter Ansatz, den ich gelegentlich in meine Ernährung einfließen lassen werde. Gibt es eigentlich schon Paleo-Restaurants?

Wer selbst mal ein bissen Paleo leben möchte (probiert’s doch einfach mal einen Tag die Woche aus), findet im Internet jede Menge Rezepte. Hier hab ich z.B. ein paar vegetarische gefunden, außerdem gibt es sowohl ein Blog, als auch eine App mit dem Namen “Nom Nom Paleo” mit jeder Menge Rezepten.

George Barnett – Animal Keeper

Musik

Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, finde ich George Barnett ziemlich cool. Der Typ hat nicht nur mit 17 sein erstes Album geschrieben, aufgenommen und selbst herausgebracht, nein, es ist auch noch ziemlich gut. Er spielt alle Instrumente selbst und auch die Texte haben es in sich. Zuerst aufgefallen ist er mir dieses Jahr durch ein Cover von Daft Punks “Get Lucky”. Jetzt ist seit ein paar Tagen sein neuster Song “Animal Keeper” draußen, hört’s euch an!

Der Serienherbst 2013

Serien

Wie jedes Jahr gibt es auch 2013 wieder einige neue Serien, die im Herbst anlaufen. Bei manchen davon merkt man schon in der Pilotfolge, dass sie nichts sind, bei anderen lohnt es sich, dranzubleiben. Gerade jetzt, wo durch Breaking Bad, Futurama oder Dexter ein paar Lücken im vollen Serien-Schedule entstanden sind, braucht der gemeine TV-Show-Addict ja neuen Stoff. Ich hab mir einige der Pilotfolgen angeschaut und auch wenn ich mittlerweile der Meinung bin, man solle jeder Serie mehr als eine Folge schauen – bei vielen guten Serien waren die ersten paar Folgen Mist – gebe ich hier einen ersten Eindruck zu den neuen Serien.

Peaky Blinders

Birmingham, kurz nach dem ersten Weltkrieg. Die Stadt steht unter der Kontrolle einer Familien-Gang, eben dieser Peaky Blinders, angeführt durch Tommy Shelby (Cillian Murphy). Chief Inspector Chester Campbell (Sam Neill) wird von Winston Churchill beauftragt, die heruntergekommene und von Gangstern regierte Stadt zu bereinigen. Die Serie beruht insofern auf einer wahren Begebenheit, als dass es die Peaky Blinders wirklich gab. Inwieweit die Serie sonst historisch korrekt ist, weiß ich nicht, die ganze Darstellung Birminghams in all seinem Dreck sieht aber schon echt gut aus. Und schon für den Dialekt muss man die Serie eigentlich schauen.

Low Winter Sun

Mark Strong (Tinker, Tailor, Soldier, Spy. Green Lantern. Sherlock Holmes) und Lennie James (The Walking Dead) in einem düsteren Cop-Drama um korrupte Polizisten in Detroit. (Die Serie basiert auf einem britischen Zweiteiler von 2006). Auf dem Poster zur Serie sieht man Mark Strong und die Worte: Good Man. Cop. Killer.
In der ersten Folge tötet er zusammen mit seinem Kollegen einen korrupten Cop, kurz darauf bekommen sie Besuch von Internal Affairs, die eben diesen Cop untersuchen. Den Mord an dem Cop haben sie wie Selbstmord aussehen lassen, den betrunkenen Polizisten im eigenen Auto in den Fluss fahren lassen. Was sie angeblich nicht wussten: dass Internal Affairs ihn schon auf dem Schirm hatte. Und dass er zwei Leichen im Kofferraum seines Wagens hatte.

The Blacklist

The Blacklist hat tatsächlich nichts mit dem aktuellen Splinter Cell gleichen Namens zu tun, auch wenn es auch hier um Terroristen geht.
Der vom FBI seit Jahrzehnten gesuchte Verbrecher Raymond Reddington (James Spader) lässt sich vom FBI schnappen und in eine Zelle sperren – am selben Tag, an dem Elizabeth Keen (Megan Boone) ihren ersten Tag hat. Reddington will dem FBI Informationen zu Top-Terroristen liefern, solche, von denen das FBI nicht mal wusste, sprechen möchte er aber nur mit Agent Keen.

Die Pilotfolge war etwas vorhersehbar und nicht wirklich gut geschrieben. Bösewichter, die gefangen werden, trotz ihrer Gefangenschaft aber immer alles unter Kontrolle haben und alles genau vorhersehen, was passieren wird, gibt es einfach zu oft. Und wenn das FBI eine Person in Sicherheit eskortieren soll und dann plötzlich in eine ganz spontane Straßensperre gerät, denkt einfach jeder sofort “It’s a trap!” und man kann sich nicht vorstellen, dass das FBI wirklich so doof ist. Die Geschichte “Top-Bösewicht arbeitet mit Polizei/FBI zusammen” ist auch nicht ganz neu und der Twist, dass Reddington vermutlich der Vater von Agent Keen ist, wird viel zu früh viel zu offensichtlich angedeutet. Trotzdem von allen neu gestarteten Serien einer der Top-Kandidaten zum weiter dran bleiben.

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Splinter Cell Blacklist

allgemein

Ich hab da drüben bei Zockwork Orange 2 superdupertolle Artikel zu Ubisofts Splinter Cell Blacklist geschrieben, die gelesen und kommentiert werden wollen. Das eine ist ein Review (Spoiler: ich spiele gerade alle Missionen auf der schwersten Stufe nochmal, so viel Spaß machte mir das Spiel. Bis auf die Story eigentlich flawless. Sowohl Single- als auch Multiplayer.)

splinter_cell_blacklist_08

Im anderen Artikel setze ich mich ein bisschen mit der Darstellung Guantanamo Bays in Splinter Cell auseinander.

What does the fox say?

Musik

Schlimm, womit der Uwe mich da infiziert hat. Die Musik des norwegischen Duos YLVIS ist aber auch einfach zu geil. Die beiden Brüder, die in Norwegen als Kabarettisten und aus Talkshows, bzw. auch als Moderatoren der norwegischen Version von Schlag den Raab bekannt sind, veröffentlichen nebenbei total abgedrehte Songs über Stonehenge, Dubstep-Liebe oder darüber, wie wichtig die richtige Menge Druck in sämtlichen Lebenslagen ist. Aus irgendeinem Grund ist aber gerade das Video zu “What Does The Fox Say” auf Youtube innerhalb weniger Tage von 0 auf nun 27 Millionen Views geschossen. Noch keine zwei Wochen alt und es gibt schon Shirts mit dem Motiv. Vielleicht ein bisschen mein Song des Jahres.