Der Serienherbst 2013

Serien

Wie jedes Jahr gibt es auch 2013 wieder einige neue Serien, die im Herbst anlaufen. Bei manchen davon merkt man schon in der Pilotfolge, dass sie nichts sind, bei anderen lohnt es sich, dranzubleiben. Gerade jetzt, wo durch Breaking Bad, Futurama oder Dexter ein paar Lücken im vollen Serien-Schedule entstanden sind, braucht der gemeine TV-Show-Addict ja neuen Stoff. Ich hab mir einige der Pilotfolgen angeschaut und auch wenn ich mittlerweile der Meinung bin, man solle jeder Serie mehr als eine Folge schauen – bei vielen guten Serien waren die ersten paar Folgen Mist – gebe ich hier einen ersten Eindruck zu den neuen Serien.

Peaky Blinders

Birmingham, kurz nach dem ersten Weltkrieg. Die Stadt steht unter der Kontrolle einer Familien-Gang, eben dieser Peaky Blinders, angeführt durch Tommy Shelby (Cillian Murphy). Chief Inspector Chester Campbell (Sam Neill) wird von Winston Churchill beauftragt, die heruntergekommene und von Gangstern regierte Stadt zu bereinigen. Die Serie beruht insofern auf einer wahren Begebenheit, als dass es die Peaky Blinders wirklich gab. Inwieweit die Serie sonst historisch korrekt ist, weiß ich nicht, die ganze Darstellung Birminghams in all seinem Dreck sieht aber schon echt gut aus. Und schon für den Dialekt muss man die Serie eigentlich schauen.

Low Winter Sun

Mark Strong (Tinker, Tailor, Soldier, Spy. Green Lantern. Sherlock Holmes) und Lennie James (The Walking Dead) in einem düsteren Cop-Drama um korrupte Polizisten in Detroit. (Die Serie basiert auf einem britischen Zweiteiler von 2006). Auf dem Poster zur Serie sieht man Mark Strong und die Worte: Good Man. Cop. Killer.
In der ersten Folge tötet er zusammen mit seinem Kollegen einen korrupten Cop, kurz darauf bekommen sie Besuch von Internal Affairs, die eben diesen Cop untersuchen. Den Mord an dem Cop haben sie wie Selbstmord aussehen lassen, den betrunkenen Polizisten im eigenen Auto in den Fluss fahren lassen. Was sie angeblich nicht wussten: dass Internal Affairs ihn schon auf dem Schirm hatte. Und dass er zwei Leichen im Kofferraum seines Wagens hatte.

The Blacklist

The Blacklist hat tatsächlich nichts mit dem aktuellen Splinter Cell gleichen Namens zu tun, auch wenn es auch hier um Terroristen geht.
Der vom FBI seit Jahrzehnten gesuchte Verbrecher Raymond Reddington (James Spader) lässt sich vom FBI schnappen und in eine Zelle sperren – am selben Tag, an dem Elizabeth Keen (Megan Boone) ihren ersten Tag hat. Reddington will dem FBI Informationen zu Top-Terroristen liefern, solche, von denen das FBI nicht mal wusste, sprechen möchte er aber nur mit Agent Keen.

Die Pilotfolge war etwas vorhersehbar und nicht wirklich gut geschrieben. Bösewichter, die gefangen werden, trotz ihrer Gefangenschaft aber immer alles unter Kontrolle haben und alles genau vorhersehen, was passieren wird, gibt es einfach zu oft. Und wenn das FBI eine Person in Sicherheit eskortieren soll und dann plötzlich in eine ganz spontane Straßensperre gerät, denkt einfach jeder sofort “It’s a trap!” und man kann sich nicht vorstellen, dass das FBI wirklich so doof ist. Die Geschichte “Top-Bösewicht arbeitet mit Polizei/FBI zusammen” ist auch nicht ganz neu und der Twist, dass Reddington vermutlich der Vater von Agent Keen ist, wird viel zu früh viel zu offensichtlich angedeutet. Trotzdem von allen neu gestarteten Serien einer der Top-Kandidaten zum weiter dran bleiben.

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Splinter Cell Blacklist

allgemein

Ich hab da drüben bei Zockwork Orange 2 superdupertolle Artikel zu Ubisofts Splinter Cell Blacklist geschrieben, die gelesen und kommentiert werden wollen. Das eine ist ein Review (Spoiler: ich spiele gerade alle Missionen auf der schwersten Stufe nochmal, so viel Spaß machte mir das Spiel. Bis auf die Story eigentlich flawless. Sowohl Single- als auch Multiplayer.)

splinter_cell_blacklist_08

Im anderen Artikel setze ich mich ein bisschen mit der Darstellung Guantanamo Bays in Splinter Cell auseinander.

What does the fox say?

Musik

Schlimm, womit der Uwe mich da infiziert hat. Die Musik des norwegischen Duos YLVIS ist aber auch einfach zu geil. Die beiden Brüder, die in Norwegen als Kabarettisten und aus Talkshows, bzw. auch als Moderatoren der norwegischen Version von Schlag den Raab bekannt sind, veröffentlichen nebenbei total abgedrehte Songs über Stonehenge, Dubstep-Liebe oder darüber, wie wichtig die richtige Menge Druck in sämtlichen Lebenslagen ist. Aus irgendeinem Grund ist aber gerade das Video zu “What Does The Fox Say” auf Youtube innerhalb weniger Tage von 0 auf nun 27 Millionen Views geschossen. Noch keine zwei Wochen alt und es gibt schon Shirts mit dem Motiv. Vielleicht ein bisschen mein Song des Jahres.

Miley Cyrus – Wrecking Ball: Original und Cover

Musik

The Original Version

Miley Cyrus — Wrecking Ball – MyVideo

The Country Version

The Nicolas Cage Version

The Runaground Cover Version

The Goat Version

The Dubstep Version

Ich gebe zu, ich mag den Song, der ist schon sehr catchy. Das Video verstehe ich teilweise. Der “Wrecking Ball” ist klar und nackt ist sie vermutlich, um ihre Verletzbarkeit zu zeigen. Aber warum sie lasziv einen Vorschlaghammer ablecken muss?

Warum muss ich jetzt an Dr. Horrible denken?

Captain Hammer: See, Penny’s giving it up, she’s giving it up hard. Cause she’s with Captain Hammer. And these…
[Hammer holds up his fists] …are not the hammer. The hammer is my penis.