Mit SuperFav TwitterFavs mit flattr verbinden

Flattr kennt ihr ja sicher alle, wenn auch nicht so verbreitet, dass es sich für normale Menschen lohnen würde, trifft man es doch in vielen Blogs an.

Noch mal kurz zur Auffrischung: flattr ist ein Micropayment-Dienst, bei dem man monatlich einen festen Betrag einstellt, der dann am Ende des Monats unter allen “flattrs”, also “likes” von Blogartikeln oder ähnlichem aufgeteilt wird. Als Beispiel: ich lade 20 Euro auf flattr und stelle ein, dass 5 Euro pro Monat verwendet werden. Klicke ich auf den flattr-Button unter einem Artikel, bekäme die Person theoretisch am Ende des Monats die vollen 5 Euro. Klicke ich im Laufe des Monats insgesamt auf 10 flattr-Buttons, bekommt jede Person ein Zehntel, also 50 Cent. So richtig viel geklickt wurde da aber nie und am Ende kommen Cent- oder kleine Eurobeträge raus. Da gehen dann noch Gebühren und so weg, Paypal will Geld haben… alles eher suboptimal. Aus dem Grund machte mit flattr nie wirklich Spaß und ich hab schon lange kein Geld mehr draufgeladen. Geändert hat sich das, seit es SuperFav gibt.

Mit SuperFav kann man seinen Twitter-Account so mit flattr verbinden, dass man Twitterer automatisch flattrt, wenn man ihre Tweets favorisiert. Das geht natürlich nur, wenn beide Parteien bei flattr angemeldet sind. Das Konzept finde ich super, leider nutzen es noch zu wenige, deshalb schreibe ich diesen Blogartikel hier, in der Hoffnung, ein paar Leute melden sich bei SuperFav an. Denn die Twitter-Verbindung ist längst nicht alles: seit neustem kann man auch Likes bei Instagram als flattr zählen lassen, es gibt eine Anbindung zu soundcloud und 500px.com sowie GitHub sind ebenfalls in Planung.

Auf diese Weise bekommen Likes, Favs und Retweets eine echte Bedeutung. Es mögen zwar nur ein paar Cent sein, die da jedes Mal gespendet werden, aber es fühlt sich dadurch direkt anders an, denn wenn Geld dahinter steckt, ganz egal wie wenig, macht man sich viel eher Gedanken.

Also, ladet ein paar Euro auf euren flattr-Account, meldet euch bei SuperFav an und favt & liked, bis die Leitungen glühen. Oder irgendwas in der Art. Macht auf jeden Fall einfach mal mit, ihr glaubt gar nicht, wie glücklich man Blogger/Twitterer/Menschen mit ein paar Cent machen kann.

Review: The Dark Knight Rises

Ein drittes und vorerst letztes Mal kehrt der dunkle Ritter im Fledermauskostüm nach Gotham zurück. Die Stadt hat ihrem einstigen Helden den Rücken gekehrt, hat er doch die Verantwortung für den Tod Harvey Dents übernommen. Aber Bruce Wayne schwingt sich nicht für Anerkennung oder Dankbarkeit durch die düsteren Gassen Gothams, sondern um für Gerechtigkeit zu sorgen und so entstaubt er nach Jahren der Zurückgezogenheit ein letztes Mal sein Kostüm, um für Zucht und Ordnung zu sorgen. Der mysteriöse Maskierte »Bane« ist nämlich zur Zeit in der Stadt und setzt alles daran, für größtmögliches Chaos zu sorgen.

The Dark Knight Rises verläuft zunächst nach dem typischen “From Zero to Hero”-Prinzip, und zeigt einen Bruce Wayne, der sich jahrelang vor der Welt versteckt hat, der sein Kostüm an den Nagel gehängt und sein Milliarden-Imperium in den Ruin getrieben hat, um sich jetzt von ganz unten wieder hochzukämpfen, auch wenn kaum einer mehr an eine Rettung durch Batman glaubt und die Polizei ihm auf den Fersen ist.

Doch bald wird klar, dass die Polizei, bis auf Gordon (Gary Oldman) und den Streifenpolizisten John Blake (Joseph Gordon Levitt) – der schon vor Jahren Bruce Wayne als Batman identifiziert hat – dem geheimnisvollen Terroristen nicht gewachsen ist. Bane überfällt die Börse, befreit die Insassen des örtlichen Gefängnisses, lockt sämtliche Polizisten der Stadt in eine Falle und schnappt sich eine Bombe von Wayne Enterprise, mit der gesamt Gotham dem Erdboden gleich gemacht werden kann. Wer außer Batman kann Gotham noch retten? Zusammen mit Catwoman, John Blake und Gordon will Batman ein letztes Mal seine Heimatstadt retten.

The Dark Knight Rises ist ein durch und durch würdiger Abschluss der Dark Knight-Trilogie und macht trotz Logiklücken die gesamten 2,5h Spaß. Der einzige wirkliche Kritikpunkt ist die Stimme Tom Hardys als Bane, man versteht die nachträglich bearbeitete Stimme im Original kaum. Das Ende des Films kommt dann etwas zu kitschig daher, da hätte ich mir etwas düstereres gewünscht, passend zur Trilogie. Trotzdem fühlte es sich in dem Moment einfach gut an. Die ganzen Logikprobleme fallen einem dann erst im Anschluss ein, wenn man sich überlegt: “Moment, wie ist der denn jetzt da hin gekommen?” und auch der typische Jonathan Nolan-Storytwist wirkt gezwungen und nicht annähernd virtuos wie z.B. in einem Memento oder Prestige. Dennoch sollte man sich den dritten Teil nicht entgehen lassen, auch wenn er nicht so herausragend wie Teil 2 sein mag. Das lag hauptsächlich an Heath Ledger und gegen den wirkt ein maskierter Tom Hardy mit komischer Stimme natürlich etwas blass, trotz allem bietet der Film einen würdigen Abschluss der Reihe. Man darf gespannt sein, ob und wie es weitergehen wird.

Warum Zombies einfach nur dämlich sind

Es gibt ja allgemein vier große Kategorien “Monster”. Geister, Vampire, Werwölfe und Zombies. Geister sieht man in den letzten Jahren in Filmen und Serien kaum noch, weil sie generell als unrealistisch gelten. (Haha)

Besonders beliebt sind Zombies, da man glaubt, diese noch am ehesten logisch erklären zu können. Deshalb reden auch alle ständig von der bevorstehenden Zombie-Apokalypse, vor einer Übernahme der Werwölfe hat man noch nie gehört. Ursprünglich stammen Zombies aus der afrikanischen Mythologie, Zombies sind Leichen, die durch Magie zum Leben erweckt wurden. Immer öfters entstehen Zombies durch irgendwelche Viren, Zombietum ist ansteckend, beim Beißen werden die Viren übertragen usw.

So weit so gut, dennoch finde ich Zombies einfach nur bescheuert. Warum? Nun, ein Zombie ist ein Mensch, auf seine Grundinstinkte reduziert, der meistens auf der Suche nach menschlichem Hirn oder wenn das zu unlogisch klingt, menschlichem Fleisch ist. Dabei wanken Zombies in Horden langsam durch die Gegend, kaum zu normaler Motorik fähig, immer auf der Suche nach Menschen, die keine Zombies sind. Aber warum? Warum essen die nicht was anderes? Warum essen sie sich nicht gegenseitig? Warum sind sie so dumm, aber doch irgendwie immer klug genug, Menschen auszutricksen? Müsste eine Zombieapokalypse nicht total schnell beendet sein, weil die dummen Dinger einfach verhungern? Oder können Zombies nicht verhungern? Und wenn sie Menschen aus Nahrungsgründen essen, warum essen sie die dann nicht, sondern beißen sie nur, damit diese ebenfalls zu Zombies werden?

Ich finde diese ganze Vorstellung albern, dass Millionen oder gar Milliarden trotteliger Wesen langsam mit ausgestreckten Armen durch die Gegend wanken, ohne Sinn und Ziel, einfach so, bis sie zufällig einen Menschen… ja was denn? Riechen? Wie erkennt ein Zombie einen Menschen?

Blade hat es meiner Meinung nach geschafft, Vampiren einen glaubwürdigen Hintergrund zu geben, aber Zombies bleiben für mich auch mit jeder logischen Erklärung einfach nur total dumm und absurd. Ich finde die Dinger nicht gruselig, ich finde die einfach nur lächerlich. Warum gerade Zombies in letzter Zeit so gehyped werden, ist mir unverständlich. Aber das geht vorbei, und dann sind’s wieder die Vampire. Ich warte ja noch auf eine richtig gute, ernsthafte Geister-Serie.

The Longest Daycare – Die Simpsons als Kurzfilm im Kino

Maggie Simpson in “The Longest Daycare” ist der Name eines Simpsons-Kurzfilms, der vor Ice Age 4 gezeigt werden wird. Im Kino waren die Simpsons ja bereits ein Mal, mit einem Kurzfilm allerdings noch nie. Und dann auch noch mit einem, in dem Maggie die Hauptrolle spielt, also quasi ein Stummfilm.

Hat hier jemand bereits Ice Age 4 im Kino gesehen und kann was dazu sagen, ob der Kurzfilm davor gezeigt wird? Eigentlich lohnt es sich ja nicht, nur dafür ins Kino zu gehen, auf Ice Age habe ich nicht so richtig viel Lust.

Doctor Who Series 7 Trailer

Im Herbst geht es weiter, Daleks, Dinosaurier im Weltall – auch wenn es immer amerikanischer und effektgeladener wird, was eigentlich gar nicht so sehr zu Doctor Who passt, freue ich mich drauf.

tl;dr – Meine Meinung zum Mass Effect-Ende

Kennt ihr das? Ihr schreibt einen Artikel, der immer umfangreicher wird, an dem ihr immer wieder was ändert und der einfach nicht fertig werden möchte? So ging es mir mit meinem Artikel zum Ende von Mass Effect 3, den ich jetzt nach 3 Monaten oder so doch endlich mal veröffentlicht habe. Und auch wenn ich verstehe, dass fast 4000 Wörter beängstigend wirken können, solltet ihr euch den trotzdem mal durchlesen. Und das sag ich nicht nur, weil ich traurig bin, wenn niemand meine Arbeit, die ich da reingesteckt habe, zu schätzen weiß ;)

Hier geht’s zum supertollen Mass Effect-Artikel von mir.

#52 Games: Weltraum

Puh, bei 52 Games habe ich auch schon eine kleine Ewigkeit nicht mehr teilgenommen. Aber zu Weltraum fiel mir ganz spontan ein Game ein, zu dem ich gerne mal was schreiben würde. Und zwar war es 1999 – vielleicht aber auch 2000 oder 2001. Ich hatte mit PC Games nix am Hut, hab mal ein paar Sachen gespielt, Sim City, Age of Empires usw. Unser Familien-PC kam auch nicht wirklich mit aktuellen Titeln mit. Dann fand ich auf dem Wühltisch (oder war es die Softwarepyramide?) im Galeria Kaufhof das Star Trek-Game Birth of the Federation.

Birth of the Federation (oder BotF) ist ein rundenbasiertes Stragiespiel, in dem es um die Anfänge der Föderation aus Star Trek geht. Es gibt verschiedene Rassen, mit denen man in diplomatischen Kontakt treten muss, man kann Gebiete ausbauen, erobern, Planeten terraformen, Raumschiffe bauen usw. Ab und zu kommt es zu spektakulären Raumkämpfen, die meinen damaligen PC an seine Grenzen brachten. Eigentlich brachte das ganze Spiel den PC an seine Grenzen. Nach jeder Runde des Spiels musste erst mal 10-15 Minuten geladen werden. In der Zeit hab ich mich dann immer vor den Fernseher gesetzt und immer mal wieder auf den Monitor geschaut, ob es weitergeht.

BotF war ein eigentlich recht simples Game, aber die ganzen Völker, die Raumschiffe und das Next Generation-Design des gesamten Spiels haben mein Trekkie-Herz höher schlagen lassen und auch heute habe ich immer wieder Lust, mit Klingonen oder der Föderation die Milchstraße zu erkunden und Imperien zu bauen. Tolles, zeitloses Spiel für alle Star Trek- und Strategie-Fans.

Review: LEGO Batman 2: DC Super Heroes

Ich muss mal wieder ein bisschen Werbung machen, kann ja nicht sein, dass ich mir so viel Mühe mit Reviews gebe und dann liest die keiner.

Kurz: LEGO Batman 2 bietet viele Neuerungen, nicht alle davon sind eine Bereicherung. Die Sprachausgabe musste nicht sein und die Open World ist nice to have, aber erhöht nicht unbedingt den Spielspaß.

Meine ausführliche Meinung zu LEGO Batman 2: DC Super Heroes

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