Google+ Invites

by David on Juni 29, 2011

Momentan sind wieder alle ganz heiß auf Invites des neusten Internet-Dienstes, der vermutlich wie so vieles andere in 1-2 Monaten niemanden mehr interessiert. Dieses Mal kommt der begehrte Dienst von Google, wobei, Buzz und Wave konnten ja schon ähnliches Aufsehen erregen, bevor sie still und leise in der Versenkung verschwanden. Ein bisschen verhalten sich die Web-Leute wenn etwas “private beta” oder “invite only” ist immer so wie Kinder, denen man ein Spielzeug wegnimmt, dass sie eigentlich gar nicht interessierte.
“Du spielst doch eh nie damit, warum kann ich das nicht dem Nachbarsjungen schenken?”
“Weil das meins ist. Und außerdem spiele ich wohl immer damit, guck hier, jetzt gerade spiele ich damit! Meins!”

Aufgrund dieser Kindlichkeit der Web-Nutzer, lässt sich der größte Mist ohne Werbebudget im Nu verbreiten. Niemand hat Infos, niemand weiß, ob er den Dienst braucht, niemand weiß, ob er den Dienst überhaupt benutzen würde. Aber sobald an der Tür ein Schild mit “Sorry, nur mit Einladung” hängt, seid euch sicher, jeder will rein. Ohne das Schild wäre Google+ nur einer von hunderten neuen Diensten täglich, aber diese Quasi-Exklusivität macht das Ganze plötzlich so viel interessanter. Jeder muss der erste sein, jeder will es haben. Und nächste Woche liegt es dann unbenutzt in der Ecke, weil die Aufmerksamkeit schon zum nächsten großen Ding übergesprungen ist. Etwas exklusiv und begrenzt zu halten ist so ein uralter Trick und trotzdem funktioniert es immer wieder aufs Neue.
Ich blicke dem Ganzen etwas entspannter entgegen, bin ich halt erst nächste Woche dabei. Oder übernächste. So what? Gibt eh schon genug Social Networks und es ist ja nicht so, dass alle anderen vor mir das Ding schon total abgenutzt hätten und ich jetzt nur noch eine total abgetragene Version von Google+ bekäme.

Info: Google+ ist Googles Social Network und die viel zu späte Antwort auf Facebook. Bei Google+ ordnet man seine Freunde in Circles ein, je nachdem, von wo man sie kennt (Arbeit, Familie, Schule, etc.), dabei werden natürlich Kontakte aus dem Google Adressbuch automatisch importiert, schaut sich mit Sparks Ausschnitte, Videos oder Artikel, die einen interessieren könnten an, chattet im Hangouts-Videochat mit mehreren Freunden gleichzeitig und über Huddle lassen sich Verabredungen per SMS-Gruppenchat leichter planen.

(Dieser Artikel ist natürlich auch genau im Sinne Googles. Der Name wird genannt, es wird über den Dienst berichtet, auf den Dienst verlinkt, alles kostenlos.)

UPDATE: wer geaddet werden möchte, lässt mir bitte seine Googlemail-Adresse zukommen. Adde jeden, und wenn es nur für den “blockiert”-Circle ist. :P

Terminator 2 in gezeichneter Stopmotion

by David on Juni 28, 2011

Terminator 2 in einem tollen Stopmotion-Video, quasi inklusive Making Of.

This video is a tribute to the best movie in the world: Terminator 2, which turns 20 on July 3

Neues Eminem-Video mit Sasha Grey – Space Bound

by David on Juni 27, 2011

Eminems Album Recovery ist schon seit einer gefühlten Ewigkeit wieder aus meinen Playlists verschwunden; im Sommer 2010 ein paar Monate gehört und das wars dann. Meine Favoriten vom Album waren damals (so gut ich das gerade aus dem Kopf hinbekomme) Cinderella Man, So Bad, Space Bound… naja, Cold Wind Blows hatte nen geilen Beat und No Love ist dank des Haddaway-Samples auch ein bisschen cool.

Und wie das mit Eminem halt so ist, schlachtet er sein Album bis auf den letzten Song aus und bringt auch ein Jahr später noch Singles raus, aktuell Space Bound, was für viele was ganz tolles ist, weil im Video Sasha Grey mitspielt, die man anscheinend aus mehr als 200 Pornos kennen muss.

Learning English with TV-Shows #37: skimpy

by David on Juni 26, 2011

aus: Futurama S06E14 – Neutopia

Leela: There. It was hard work but it beats posing in demeaning, skimpy modelling outfits.
Farnsworth: Ladies -- here are your demeaning, skimpy stewardess outfits.

Futurama: naked Leela is naked

skimpy -- dürftig, knapp

Weitere Begriffe:
demeaning -- erniedrigend

Alle Folgen der Learning English with TV-Shows findet ihr hier.

Rageface-Shirts byPlacetogo

by David on Juni 26, 2011

Ihr wolltet doch bestimmt auch schon mal mit eurem favorite Rageguy auf dem Shirt durch die Gegend laufen. Dann muss man auch keine nervigen Fragen mehr zum Gemütszustand beantworten, ein Blick aufs Shirt genügt und jeder weiß, ob man Forever Alone ist, oder gerade alles ziemlich cool findet (Me Gusta). Bei mir wäre dann eher so ein Trollface drauf. Jeden Tag. (Wie geil wäre das eigentlich, wenn immer das zur Stimmung passende Rageface angezeigt würde?)

Anywho, die liebe Placetogo hat die Idee, T-Shirts auf Anfrage mit Ragefaces zu bemalen und weil sie da auf ihrer Seite dazu ein bisschen Forever Alone ist, wollte ich mal einspringen und etwas Werbung machen.

So, hier jetzt ein Foto von @placetogo mit einem FFFUUUU-Shirt, das sollte euch doch überzeugen?!

Wenn ihr jetzt me gusta denkt. macht der Placey eine Freude und kauft ein Shirt.
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Hier Ragefaceshirtshop
Hier Ragefaces

Why won’t you stay down?!

by David on Juni 23, 2011

Ich liebe den Stil von Zac Gorman so sehr… die Farben, der Humor, die sparsamen Animationen in einem hauptsächlich statischen Comic…

Der Zeichenstil ist weit davon entfernt, perfekt zu sein, aber trotzdem passt es. Die Beleuchtung, die Farben und der wenige Text machen Zac Gormans Comics zu kleinen Meisterwerken, die ich schon jetzt ins Herz geschlossen habe. Das letzte unter Wasser bei den Zoras fand ich schon unbeschreiblich schön, das durch Grün dominierte aktuelle gefällt mir nochmal ein ganzes Stück besser. Und Zac hat erst vor ein paar Tagen mit der Reihe angefangen -- oder zumindest angefangen, sie zu veröffentlichen, seitdem kommt fast täglich was neues. Bin echt total gespannt, wie es weiter geht, hoffentlich hat der Junge noch viele gute Ideen.

Hier nochmal die “Link as a badass”-Szene in groß:

Zac Gormans tumblr (bzw. einer von seinen vielen) I Draw Nintendo
Alle Bilder aus der Zelda-Reihe

Google informiert bei veralteten WordPress-Installationen

by David on Juni 20, 2011

Wer Google Analytics in seinem Blog hat, wird vielleicht vor kurzem eine Mail oder eine Nachricht im Analytics-Dashboard gesehen haben, die darauf hinweist, dass man eine veraltete WordPress-Version verwendet.
Das ist nett von Google, doch woher weiß die Datenkrake das, fragt ihr euch? Ganz einfach WordPress schreibt die Versionsnummer der Installation automatisch in den Header-Code eures Blogs. Das kann jeder sehen, also auch Google. Wenn ihr also eine solche Nachricht seht solltet ihr schnell WordPress auf den aktuellsten Stand bringen. Viel wichtiger aber, ihr solltet die Versionsnummer aus dem Code entfernen. Denn welche WordPress-Version ihr nutzt, das geht niemanden was an, nur euch selbst, und ihr seht das im WordPress-Dashboard.

Warum sollte ich die WordPress-Versionsnummer überhaupt entfernen?

Warum euch das nicht egal sein sollte? Nun, ganz einfach: hypothetisches Ereignis (das so schon vorkam): jemand entdeckt eine Sicherheitslücke in WordPress, die böse Hacker ausnutzen könnten. Der Entdecker und so gut wie jeder in der WordPress-Community erwähnt die Sicherheitslücke mit dem Hinweis, unbedingt ein Update durchzuführen, sobald der Fehler behoben ist und es eine neue WordPress-Version gibt. Das ist total löblich und so etwas geheim zu halten würde dem Vertrauen, das Millionen Nutzer in WordPress stecken, schaden. Aber: jeder Hacker (oder wie auch immer man die nennt) weiß genau, ohne selbst nachforschen zu müssen, welche WordPress-Version welche Lücken hat. Klar, man kann immer alle Angriffe auf jede Version auf gut Glück probieren, schreibt ihr allerdings die Versionsnummer ins Blog, können Menschen mit bösen Absichten gezielt nach verwundbaren Blogs suchen und dabei eures finden.

Also: Versionsnummer 1.2.3 sei jetzt als verwundbar bekannt und jeder wüsste es, Version 1.2.4 ist schon draußen und jeder wird aufgefordert, zu aktualisieren.
Ein Mensch mit bösen Absichten sucht nun nach content=”Wordpress 1.2.3″, was bei euch so im Header steht. Das zu löschen bietet keinen Schutz vor Angriffen, macht verwundbare Blogs aber schwerer auffindbar. Und wie gesagt, eure Versionsnummer geht nur euch was an und ihr seht das eh im Dashboard, es gibt einfach keinen sinnvollen Grund, das öffentlich auszuplaudern.

Wie entfernt man die Versionsnummer bei WordPress?

Das geht ganz leicht. Öffnet einfach die functions.php eures Themes (wp-content/themes/[euertheme]/functions.php) und fügt irgendwo (z.B. ganz oben) folgende Zeile ein:

<?php remove_action('wp_head', 'wp_generator');?>

Schaut euch jetzt den Quelltext eures Blogs an, die folgende Zeile sollte nun verschwunden sein:

<meta name="generator" content="WordPress x.x.x" />

So, das war's schon wieder mit dem heutigen WordPress-Workshop. Schaltet auch nächstes Mal wieder ein, wenn es heißt: "Wie mache ich mein WordPress ein kleines bisschen sicherer?"

Projekt Hörsturz Runde 48 unplugged

by David on Juni 20, 2011

Dieses Mal Unplugged/Acoustic.

The Octave Museum/Stephen Brodsky -- Kid Defender

(von Kristin)
3/10

Golden Silvers -- Magic Touch

(von Graval)
2/10

Sido ft. KIZ -- Tanz (Unplugged @ MTV)

(von WeGi)
Naja… cool, mal was anderes beim Projekt Hörsturz zu hören, ich bin ja echt der letzte, der was gegen Rap sagt, aber Sido muss echt nicht sein
2/10

Oasis -- Idler’s Dream

(von Nummer Neun)
“sped up reverb,pitch change,edited” != unplugged? Leider ziemlich langweilig.
2/10

Andrew Bird’s Bowl Of Fire -- Feetlips

(von beetFreeQ)
Warum denke ich beim Hören an Tom Waits’ Little Drop of Poison? Das finde ich allerdings super, den Song hier wie fast alle dieser Runde eher langweilig.
2/10

Howard Shore -- The Bridge of Khazad Dum

(von maloney8032)
Grandios. Herr der Ringe halt. Howard Shore halt.
9/10

The Cranberries -- Zombie

(von JuliaL49)
Hört sich an wie immer (und eigentlich mochte ich den Song nie besonders). Aber Streicher für den Gewinn!!!
8/10

All Time Low -- Alejandro

(von David)
Ich liebe Akustik-Songs, trotzdem habe ich ca. 5 Stunden nach einem passenden Vorschlag gesucht. Hätte bestimmt noch einen besseren gefunden, hab dann aber auf einen Klassiker der genialen Live Lounge von BBC Radio 1 zurück gegriffen. Die Band kenne ich gar nicht (auf BBC Radio 1 läuft sie öfters), die Version des Lady Gaga-Songs mag ich aber echt gerne.
9/10

Patrice -- Clouds

(von Dr. Borstel)
Tjoa, Patrice geht ja eigentlich immer, den Song finde ich ganz gut, unplugged nicht unbedingt besser als sonst.
8/10

Pete Berwick -- Standing At The Gates

(von Michael)
Standard Country/Western/whatever-Geschrammel mit Lyrics über Highways, Tod usw. noch austauschbarer geht es ja echt nicht. Gibt 5000 andere Songs mit exakt den selben Akkorden und Lyrics.
3/10

Bonussongs

Godsmack -- Voices

(von cimddwc)
Hat was.
8/10

Paramore -- Ignorance

(von Konzertheld)
Ich hätte ja fast einen anderen Song von Paramores Live Lounge-Session genommen (das Kings of Leon-Cover)… Paramore kenne ich eigentlich gar nicht, fand’s am Anfang eher lahm, ist dann aber doch ziemlich catchy.
8/10

Alibi Juni 2011

by David on Juni 15, 2011

Ali|bi, das; -s, -s [lat. alibi = anderswo, an einem anderen Ort]
(Ab jetzt regelmäßig. Wirklich!)

L.A. Noire Review

El Pueblo de Nuestra Señora la Reina de los Ángeles del Río de Porciúncula, den meisten eher unter dem Namen Los Angeles, L.A. oder The City of Angels bekannt, wird besonders für Hollywood, Filmhauptstadt der Welt, und für die jährliche Verleihung der Academy Awards sowie als Wohnsitz der Reichen und Schönen geliebt. 1947, kurz nach dem zweiten Weltkrieg, sah das ein bisschen anders aus. Glamourös war sie zwar, die Stadt der Engel, doch seit jeher lag über ihr der dunkle Schatten des Verbrechens. Bei Tag strahlt sie heller als alle anderen, bei Nacht ziehen das Geld und die Drogengier der Celebrities Gangster aller Art an. L.A. ist unter vielen Namen bekannt, einer davon ist “Gang Capital of the Nation“. Heute meldet L.A. 10 Morde pro 100.000 Einwohner, in den 90ern waren es teilweise über 20 – und 1947, das Jahr in dem L.A. Noire spielt, soll das Jahr mit der höchsten Verbrechensrate gewesen sein. Außerdem überschattete der Mord an der Schauspielerin Elizabeth Short, genannt “Black Dahlia” das sonnige Treiben in der Filmstadt.
Genau zu dieser Zeit tritt der junge Ex-Soldat Cole Phelps, der Okinawa mit dem Silver Star (valor in the face of the enemy) verlassen hat, der Polizei von Los Angeles bei – ausgerüstet mit einem 45er Revolver, Uniform, einem typischen “Black and White” (Polizeiauto) und einem Partner an seiner Seite

L.A. Noire Review komplett lesen

L.A. Noire Meme

Für alle Meme- und L.A. Noire-Fans ;)

Alle Meme-Bilder findet ihr hier
(Und wem das noch nicht reicht, der kann auch hier unserem L.A. Noire-Podcast lauschen)

Review: LEGO Pirates of the Caribbean

Reinen Kinofilm-Versoftungen hängt noch ein schlechtes Image an: billig produziert und oft nur Geldmacherei im Windschatten eines erfolgreichen Filmes. Anders bei LEGO-Games, die gar nicht erst versuchen, optisch so nah wie möglich am Film zu sein (wie auch?). Stattdessen wird die Story nur grob nacherzählt und mit LEGO-Humor angereichert. Bei den Star Wars-Filmen hat das wunderbar funktioniert, bei Harry Potter funktioniert es und bei an sich schon lustigen Filmen wie der Fluch der Karibik-/Pirates of the Caribbean-Reihe funktioniert das erst recht.
Lego Pirates of the Caribbean: The Video Game erschien pünktlich zum vierten Pirates-Film On Stranger Tides/Fremde Gezeiten und beinhaltet alle vier Filme, die einzeln anwählbar sind bzw. nacheinander gespielt werden. Der Story-Modus hält sich recht nah an die Filme, in einzelne Abschnitte untergliedert müssen verschiedene Aufgaben erfüllt werden: Jack aus dem Gefängnis befreien, Davy Jones besiegen, gegen den Kraken kämpfen, … dabei erschweren allerlei Rätsel (z.B. Objekte finden, Katapulte zusammenbauen, Kanonen richtig einsetzen) die Aufgaben der jeweiligen Helden.

LEGO Pirates of the Caribbean Review komplett lesen

An der Filmfront war die letzten Wochen bei mir leider sehr wenig los. Außer ein paar Trailer gibt es im Filmblog nichts zu sehen.

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by David on Juni 13, 2011

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