Green Lantern Poster
Ne, nicht wirklich. Ist ein Fake, aber gut gemacht. Und überhaupt: Fuck Yeah, Ryan Reynolds!!!!!!11111einself

Ryan Reynolds als Green Lantern. via /Film
Konnas Blogseminar Sitzung 02
Konna macht ja seit kurzem sein Blogseminar, in dem jede Woche ein Aufgabe gestellt wird, in der es darum geht, das Blog benutzerfreundlicher zu machen oder für Suchmaschinen zu optimieren.
Zu Teil 1 konnte ich ja nicht wirklich was machen, bei Teil 2 klinke ich mich dann mal ein.
Dieses Mal geht es um die About-Seite und die habe ich eigentlich eh schon lange geplant bzw. sogar schon angelegt (November 2007 steht da im Backend bei dem Entwurf. Peinlich.)
So, Seite ist angelegt, Hausaufgaben fertig. Wenn das nur in der Schule immer so leicht gewesen wäre. Obwohl: war es eigentlich.

Bin gespannt, was wir nächste Woche machen müssen.
The Visitor

The Visitor heißt auf Deutsch “Ein Sommer in New York”. Der Name erklärt vielleicht, warum der Film statt dem erhofften “New York, I love You” geliefert wurde, bzw. die falsche Rolle in der Box war. Naja, ist ja eigentlich auch der Sinn der Sneak, Filme zu sehen, die man normalerweise eher verpasst hätte.
Ein Sommer in New York (was für ein selten dämlicher Titel) ist eigentlich schon von 2007, läuft aber bei uns erst diese Woche an. Der Film erzählt die Geschichte des Uni-Professors Walter, der nie über den Tod seiner Frau hinweggekommen ist und eigentlich nur vor sich hin vegetiert. Verzweifelt versucht er, Klavier zu lernen, um wenigstens so seiner verstorbenen Frau, der Klavierspielerin, nahe zu sein, doch vergebens. Eine Konferenz zwingt ihn, nach New York zu fahren, wo er auch noch ein Appartement hat. Überrascht stellt er fest, dass Tarek und Zainab ebenfalls glauben, dort wohnen zu dürfen. Irgendwer hat ihnen die vermeintlich leer stehende Wohnung vermietet. Walter lässt die beiden bei sich wohnen und schließt schnell Freundschaft mit dem Musiker Tarek, lässt sich von ihm sogar im Spielen der Djembe unterrichten. Als die Polizei den jungen Araber in der Metro aufgreift, ahnt Zainab schon Schlimmes. Die beiden sind illegal in den USA und leben ständig in der Furcht, abgeschoben zu werden. Tarek wird in ein Detention Center gesperrt und Walter versucht mit Tareks Mutter, Zainab und einem Anwalt alles, um ihn vor der Abschiebung zu retten.
Letztendlich war die Mühe umsonst und selbst Tareks Mutter, zu der Walter Gefühle entwickelt hatte, verschwindet wieder aus dessen Leben und lässt ihn alleine wie zuvor in den USA zurück.
Walter nimmt Tareks Djembe und trommelt in der Metro vor sich hin, wie Tarek es immer geplant hatte.
The Visitor ist ein ruhiger ruhiger Film über die Liebe und das post-9/11 New York. Richard Jenkins (Burn After Reading, I heart Huckabees, Operation: Kingdom) spielt den depressiven Professor ohne jede Freude am Leben, als wäre die Rolle nur für ihn geschrieben. Ihm beim musizieren im Central Park zuszusehen, zu sehen, wie er den Spaß am Leben wieder entdeckt, macht einfach Freude. Man merkt diesem stillen Film auch fast nicht die 103 Minuten an, an einigen Stellen zieht es sich ein bisschen, trotzdem ein sehr schöner, ruhiger Film. Muss man in der Stimmung zu sein aber wenn man sich drauf einlässt, wirklich schön.
Regisseur/Drehbuchautor Thomas McCarthy hat auch das Drehbuch zu Pixar’s UP geschrieben, dem ja in den Grundzügen eine ähnliche Geschichte zugrunde liegt.





Sherlock Holmes
Jetzt durfte ich also diesen viel gehypten Sherlock Holmes im Kino bewundern. Ich wollte ihn ja auch sehen, vor allem, weil ich die Filme von Guy Ritchie mag und weil der Trailer unterhaltsam aussah. Sah nicht nach Sherlock Holmes aus, einfach nur nach Action und Explosionen, was ja meist Kurzweil und Spaß bedeutet, das und eine Portion Mystery bekommt man dann auch geliefert.

Guy Ritchie erzählt in Sherlock Holmes die Geschichte vom vermeintlichen Ende der Beziehung der beiden Detektive Holmes und Watson. In ihrem letzten gemeinsamen Fall legen sie Lord Blackwood das Handwerk, der junge Frauen in Ritualen opfert und schon mehrere Leben auf dem Gewissen hat. Dr. Watson wohnt der Exekution des Lords als Arzt bei, bestätigt den Tod und alles geht seinen gewohnten Gang. Oder auch nicht, denn Watson will ausziehen und Holmes ist darüber nicht erfreut. Dieser betrinkt sich lieber und trauert der gemeinsamen Zeit hinterher. Die Langeweile Holmes’ wird kurz durch das unerwartete Auftreten Irene Adlers abgelenkt, die einzige Person, die Holmes schon mehrfach überlisten konnte. Sie beauftragt ihn im Auftrag eines mysteriösen Hintermannes, einen rothaarigen Zwerg zu finden. Holmes lehnt ab, er findet ihn aber trotzdem und zwar im sonst leeren Grab des Lord Blackwood. Er sei von den Toten wieder auferstanden heißt es, und ihn London macht sich Panik breit. Der skeptische Holmes, der stets für alles eine logische Erklärung sucht, muss einsehen, dass er es tatsächlich mit Lord Blackwood zu tun hat. Verfügt dieser über magische Kräfte, wie er behauptet? Ob Magie oder nicht, Watson hilft Holmes ein letztes Mal und zusammen gehen sie dem Mysterium des machthungrigen Untoten auf den Grund. Zwischendurch macht Holmes noch die Bekanntschaft Moriartys, der vermutlich im nächsten Teil eine größere Rolle spielen wird. Wem die Stimme Moriartys, den man hier nicht sieht, gehört, will Guy Ritchie nicht verraten, es wird aber vermutet, dass Brad Pitt die Vorlage aller Oberbösewichte mit Doktortitel spielen wird und diesem folglich auch hier die Stimme geliehen hat.
Sherlock Holmes ist, wenn der Film auch mit den klassischen Geschichten nicht viel gemeinsam hat, ein unterhaltsamer und wirklich gut gemachter Action-Film mit Mystery-Elementen. Nach der Sneak können wir immer Bewertungszettel ausfüllen, auf denen auch gefragt wird, mit welchem anderen Film wir den gesehen vergleichen würde. Ich schrieb da “From Hell” in das Feld, was denke ich sehr gut passt.
Guy Ritchie, einer meiner Lieblings-Regisseure, ist ja eher für ganz andere Filme bekannt, macht seine Sache hier aber gut. Robert Downey Jr. hat die Rolle vielleicht doch nicht nur bekommen, weil seine Frau den Film produziert hat. Sein, durch die Dreharbeiten zu der Chaplin-Biographie, angeeigneter britischer Akzent ist so überzeugend, dass ich oft nur schwer mitkam. So gerne ich das Britische auch mag, Amerikaner verstehe ich trotz jahrelangem OV-Gucken von Serien und Filmen doch viel besser.
Vom Gentleman-Verhalten Holmes’ merkt man in der Verfilmung wenig, der Detektiv prügelt sich gerne und trinkt alles, was er in Watsons Praxis findet. Trotz der offensichtlich Ferne zum Originalstoff ist Sherlock Holmes ein durchweg spannender und unterhaltsamer Film und Downey/Law sind ein fabelhaftes Team. Absolute Anguck-Empfehlung!
Sherlock Holmes startet bei uns am 28.01.2010 in den Kinos.





NASA feat. Tom Waits + Kool Keith – Spacious Thoughts
Cooles Video.
Und Tom Waits’ Stimme… grandios!


