Und wie komme ich jetzt an mein Star Wars-Raumschiff?
Trailer zu neuer Sci-Fi-Serie Defiance
Auf der Fanpage meiner liebsten Science-Fiction-Serie, Battlestar Galactica, wurde eben der Trailer einer neuen Serie gepostet und das sollte ja eigentlich bedeuten, dass sie in etwa die gleiche Zielgruppe anspricht. Defiance, so heißt sie, ist ebenfalls eine Science-Fiction-Serie und hat einige der Leute, die für BSG verantwortlich waren, mit an Bord. Könnte also gut werden. Bis April müssen wir noch warten, bin schon sehr gespannt, auch wenn Defiance nicht so aussieht, als würde es die Tiefe eines Battlestar Galactica erreichen. Aber mit einer Serie auf Stargate: Atlantis-Niveau wäre ich ja schon zufrieden. Ich nehme alles, um das Sci-Fi-Loch zu stopfen. Weniger Vampire und Zombies, mehr Raumschiffe und Aliens! Bitte!
An Unexpected Briefing – Peter Jacksons Safety Instructions für Air New Zealand
Halloween
by Zac Gorman
10h Aufzug-Guy aus PSYs “Gangnam Style”
Es ist doch so: wir alle lieben und verehren den grünen Aufzugstypen aus dem Gangnam-Style-Video und nicht wenige von uns überlegen, sich als eben dieser zu Halloween zu verkleiden.
Meine Suche nach “PSY Elevator Guy” erbrachte gerade – ich hätte es wissen müssen – dieses tolle Ergebnis. Ich bin jetzt erstmal 10 Stunden beschäftigt.
Die 10 besten Serien aller Zeiten, Teil 1
Jeder weiß, dass ich viele Serien schaue; Serien sind die neuen Filme, eine gut gemachte Serie unterhält so viel besser und länger als jeder Film. Dass Serien immer aufwändiger produziert werden und immer mehr “echte” Schauspieler vom Film zur Serie wechseln, unterstreicht mein Argument vielleicht noch. Und gibt es was besseres als am Wochenende beim Frühstück die neuste Folge der aktuellen Lieblingsserie zu gucken? Ein Film wäre viel zu lang und bis man sich für einen entschieden hat, ist der Kaffee längst kalt. Aber genug der Einleitung, es folgt eine unsortierte Liste der 10 besten Serien aller Zeiten. Oder der letzten 10-15 Jahre.
Battlestar Galactica (2004)
Es ist Science-Fiction, aber auch irgendwie nicht. Es ist Mystery, aber nicht so extrem wie bei LOST. Die Mischung macht’s und die ist hier – bis auf ein paar Folgen – perfekt. Die Schauspieler sind toll und passend, das düstere, leicht heruntergekommene Setting genial und die Musik von Soundtrack-Gott Bear McCreary ist sowieso über jeden Zweifel erhaben. Jahrelang fieberte ich der Auflösung der offenen Fragen entgegen, wer die “Final 5″ sind, beschäftige unzählige Menschen und Foren, Blogs und auf Twitter. Von der tatsächlichen Auflösung waren dann doch ein paar Leute enttäuscht, dennoch bleibt Battlestar Galactica eine Serie, die jeder gesehen haben muss.
Story: Der Cylon-Krieg (der aus der alten Battlestar-Serie) ist lange vorbei, die Cylons in der Bevölkerung längst vergessen. Doch sie waren nie ganz weg. Im Geheimen haben sie sich weiterentwickelt, können jetzt das Aussehen von Menschen annehmen und warten noch immer auf ihre Rache. Mit einem riesigen Nuklearschlag vernichten sie die Kolonien der Menschen, nur wer zufällig gerade nicht auf den Planeten war, überlebt. Die vorhandenen Raumschiffe schließen sich zu einem Konvoi zusammen und machen sich unter der Führung von Admiral Adama und Präsident Roslin auf die Suche nach der mysteriösen 13ten Kolonie, die in den alten Schriften erwähnt wird, der Erde.
Doctor Who (2005)
Wie erklärt man am besten Doctor Who? Science-Fiction ist es nicht, aber es wird durch Raum und Zeit geflogen. Comedy ist es nicht, aber es ist oft witzig. Drama ist es nicht und Horror auch nicht, Elemente davon kommen trotzdem immer vor. Für jemanden, der Doctor Who nicht kennt, mag das Konzept verwirrend sein. Eine Serie, die seit Anfang der 60er läuft, die mittlerweile 800 Folgen hat und bei der die Schauspieler immer wieder wechseln, aber die gleiche Rolle spielen. Der Doctor, das muss man dabei erwähnen, ist nämlich ein 900 Jahre alter Timelord. Wenn Timelords kurz vor dem Tod stehen, können sie sich regnerieren und werden in neuem Körper und teilweise mit anderer Persönlichkeit, aber allen Erinnerungen, wiedergeboren. Dieser Doctor reist nun mit seiner TARDIS durch das Weltall, besucht alle möglichen Zeiten, dabei sehr oft die Erde, ganz besonders gerne London, und bewahrt diese häufig vor außerirdischen Bedrohungen. Begleitet wird der einsame Doctor, der letzte seiner Art, von einem oder mehreren Companions, meist von menschlichen Frauen von der Erde. Klingt verwirrend, bietet aber genug Möglichkeiten, Genres aller Art unterzubringen und hält die Serie durch den Wechsel der Schauspieler immer frisch und frei von Langeweile. Die Serie ist nach einer Pause 2005 fortgesetzt worden, ist aber so aufgezogen, dass sie für jeden verständlich ist, der erst ab 2005 einsteigt. Zumal man an manche der alten Folgen gar nicht mehr kommen kann. Seit 2 Jahren wird Doctor Who von BBC America koproduziert und hat seit dem leider etwas an Charme einbüßen müssen, zugunsten von aufwändigeren Sets und Effekten. Schade, hoffentlich besinnt man sich bald wieder auf die Werte, die Doctor Who zu dem gemacht haben, was die Fans (Whovians) aller Welt lieben.
Film-Review: Looper
Im Jahr 2074 werden Zeitreisen endlich möglich sein, werden allerdings sofort verboten, da sie einfach zu gefährlich sind. In einer Zeit, in der es kaum zu bewerkstelligen ist, eine Person unbemerkt zu töten und die Leiche verschwinden zu lassen, nutzen Verbrecherorganisationen die Zeitreise-Technologie, um ihre Opfer 30 Jahre in die Vergangenheit zu schicken, wo sie von sogenannten Loopern getötet werden.
Joe Simmons (Josep Gordon-Levitt) ist ein solcher Looper. Sein Job besteht darin, seine Waffe – den für Looper typischen “Blunderbuss” – zu schnappen, in ein Feld in Kansas zu fahren, da auf das Erscheinen des Opfers zu warten, abzudrücken, den Körper zu entsorgen und die Belohnung zu kassieren. Wenn ein Looper 30 Jahre in der Zukunft noch lebt, sucht die Organisation ihn und schickt ihn in die Vergangenheit, damit er von seinem früheren Selbst ermordet wird. “Closing the Loop”, wird das Verfahren genannt und ist für die Looper nicht ganz einfach, schließlich müssen sie sich selbst umbringen. Aus diesem Grund sind die Gesichter der Opfer verdeckt, doch Joes Freund Seth macht trotzdem den Fehler, sein zukünftiges Ich nicht umzubringen und wird deshalb gnadenlos gejagt. Kurz darauf passiert Joe das selbe. Zukunfts-Joe (Bruce Willis) erscheint und Joe zögert lange genug, dass sein zukünftiges Ich ihn überwältigen und fliehen kann. Dadurch wird Joe zum Gejagten und er selbst macht Jagd auf sein zukünftiges Ich, um den Fehler wieder auszumerzen, will er doch nichts mehr, als einfach die nächsten 30 Jahre mit seinem gesammelten Geld genießen. Doch Zukunfts-Joe hat andere Pläne; er will die Vergangenheit und somit seine Gegenwart ändern, damit die Verbrecherorganisationen gar nicht erst entstehen und er in Ruhe sein Leben leben kann. Mitten im Konflikt der beiden gefangen ist ein kleiner Junge, in dem Zukunfts-Joe das Verbrecher-Genie seiner Zeit vermutet.
Looper hat als Science-Fiction-Actionfilm mit Zeitreisen die typischen Logikprobleme, die fast jeder Zeitreisen-Film mit sich bringt. Man fragt sich am Ende, ob das alles Sinn ergibt, aber im Grunde ist das nebensächlich, schließlich geht es um die Geschichte, die erzählt werden will. Dann kann man die Tatsache, dass Organisationen sich die Mühe machen, zu ermordete Personen in die Vergangenheit zu schicken, schon mal hinnehmen. Dass das total aufwändig und unsicher ist, sei dabei mal außer Acht gelassen. Eine Kommunikation zwischen den Zeitebenen ist nicht möglich, was durchaus unpraktisch ist. Und ändert man nicht seine Gegenwart viel zu sehr, indem man in der Vergangenheit, die keine Zeitreisen kennt, eine Looper-Firma aufmacht?
Die Grundthematik, dass Joe zum Gejagten wird, erinnert an viele andere Sciene-Fiction-Filme. Repo Men. Minority Report. Im Grunde bietet Looper hier nicht viel neues. Interessant ist der Twist mit dem kleinen Jungen (der übrigens der mit Abstand beste Schauspieler in dem Film ist), wodurch der Film eine Ebene mehr erhält, als Trailer und Plotzusammenfassung vermuten lässt.
Am Ende bleiben einige Fragen offen: warum müssen Looper ihr eigenes, zukünftiges Ich ermorden? Wäre es nicht viel weniger riskant, würde das ein anderer Looper übernehmen? Warum werden die Opfer lebend/unbetäubt in die Vergangenheit geschickt? Die Opfer tragen kiloweise Silber als Bezahlung bei sich, ist es das wirklich wert? Und erzeugt das kein Paradoxon, wenn tonnenweise Gegenstände aus einer Zeit in eine andere schickt? Und warum sieht Joseph Gordon-Levitt so bescheuert aus? Erst nach einiger Zeit fällt einem als Zuschauer auf, dass das Absicht ist. Gordon-Levitt wurde so mit Make-Up verändert, dass er seinem älteren Ich Bruce Willis ähnlicher sieht. Die Rechnung geht überhaupt nicht auf und sorgt nur dafür, dass er den gesamten Film über ziemlich bescheuert aussieht. Hätte man drauf verzichten können und sollen.
Looper ist ein weiterer Film in der langen Reihe der Filme, die sich mit der Problematik von Zeitreisen auseinandersetzen und das macht er eigentlich nicht schlecht, auch wenn die Prämisse ein wenig gezwungen und unbeholfen wirkt. Das Ende und ein paar richtig gute Szenen entschädigen lassen einen aber über so einiges hinwegsehen.
3.5/5
Chaos auf Deponia-Review
Am 12. Oktober erscheint die Deponia-Fortsetzung Chaos auf Deponia. Ich hab das Point-and-Click aus dem Hause Daedalic schon gespielt und in diesem schönen Review meine Meinung dazu hinterlassen. Solltet ihr lesen! Und Chaos auf Deponia im Anschluss kaufen!
Hips don’t lie!

Happy Birthday, Zockwork Orange
3 Jahre ist es nun schon, unser Baby. 3 Jahre harte Arbeit, aber auch 3 Jahre Spaß. Ohne Zockwork hätte ich – hätten wir – so viele Leute nicht kennen gelernt – sowohl andere Gamer als auch Leute aus der Branche, ohne Zockwork hätte ich so viele coole Events nicht miterlebt, so viele Dinge nicht getan, so viele Games nicht gezockt. Auch wenn es sich anfühlt, als habe man neben seinem Job noch einen zweiten Vollzeitjob, war es trotzdem immer super. Und wird es die nächsten 2 Jahre auch sein.
Ach, zu gewinnen gibt es natürlich auch was, muss ja sein. Heute coolen Borderlands 2-Swag, morgen und übermorgen… müsst ihr selber schauen, das wird noch nicht verraten.




