Neuer Serienstoff
by David on Mai 23, 2009
Es ist Sommer. Prison Break ist komplett zu Ende, LOST war letztens das Finale von Staffel 5, Smallville hat Pause, bei Legend of the Seeker kommt nächste Woche die letzte Folge der ersten Season.
How I Met Your Mother, Big Bang Theory, Dollhouse, Simpsons… alles pausiert gerade.
Da musste ich die Gelegenheit ergreifen und mal ein paar neue Serien testen.
Roommates
Roommates ist ein bisschen eine Mischung aus Friends, How I Met Your Mother und The Big Bang Theory.
Der bisher nicht erfolgreiche Schauspieler Mark trifft seine Highschool-Liebe Katie. Die sucht zufällig gerade ein Roommate für ihre WG, Mark, der bei Thom auf der Couch schläft, sucht eine Wohnung und möchte sich die Chance natürlich nicht entgehen lassen.
Der Unterschied zu Friends ist eigentlich, dass alle -- Mark, Katie, Hope und James -- in einer Wohnung wohnen. Ab und zu kommt dann noch der abgedrehte Thom vorbei, gerne auch über die Feuerleiter durchs Fenster.
Mark bekommt von dem Frauenhelden James die ganze Zeit mehr oder weniger gute Ratschläge, wie er bei Katie vorgehen soll, und er verrückte Thom mischt sich auch gerne ein.
Hope, die ebenfalls mit den beiden zusammen wohnt, war bis vor kurzem erfolgreiche TV-Executive, wurde gefeuert und arbeitet jetzt im Coffee-Shop, wo sie den Kunden auch mal gerne Kaffee statt Tee gibt, ist ja auch ein heißes Getränk.
Thom ist der Barney der Serie (naja, halb. Die Frauen kriegt James ab), der für die lustigen Catch-Phrases sorgt.
Mark: Why do you always say that?
Thom: It felt like a “bam” moment.
Mark: It wasn’t.
Hat irgendwie alles, was eine lustige Serie braucht. Habe erst ein paar Folgen geguckt, finde es aber doch schon ziemlich gut.
Die erster Season endete Anfang Mai nach schon 13 Episoden, eine weitere wird es wohl leider nicht geben.
(Weshalb die Erwähnung hier wohl sinnlos ist, habe ich selbst aber erst gelesen, nachdem ich den Text bis hierhin geschrieben hatte)
GRΣΣK
GRΣΣK/GREEK sieht eigentlich aus, wie eine typische College-Comedy. Nur ist es eben eine Serie.
Zum Titel (der eigentlich GRΕΕK lauten müsste) muss man wissen, dass das man das System der Fraternities und Sororities an amerikanischen Universitäten mit “Greek System” bezeichnet (Obwohl soror und frater lateinische Wörter sind).
Rusty ist hochintelligent, etwas geeky, Freshman an der Cyprus-Rhodes University und möchte einer Fraternity beitreten, um das “richtige Leben” kennen zu lernen. Seine Studienkollegen verbringen ihre Zeit nämlich mit Roboterkämpfen, was er nicht so toll findet.
Seine ältere Schwester Casey ist eine der beliebtesten Mädels an der Uni und hohes Tier in ihrer Sorority. Am Anfang freut sie sich gar nicht darüber, dass ihr kleiner Bruder bei ihr auftaucht und sie um Rat bittet, doch mit der Zeit verbessern die ungleichen Geschwister ihre Beziehung.
Statt in Evans (Caseys Freund) angesehener Bruderschaft einzusteigen, entschließt sich Rusty für die Party-Fraternity, die zufälligerweise von Caseys Exfreund Cappie angeführt wird.
In dem Pilotfilm und der ersten Folge geht es hauptsächlich -- neben der Einführung der Charaktere natürlich -- um die erste Woche, in der die “Pledges” das “Hazing” der Bruderschaften über sich ergehen lassen müssen, um richtig aufgenommen zu werden.
Gleichzeitig die Aufgaben in den Vorlesungen zu machen, und sich mit einer Schwester, mit der man quasi nie geredet hat, und einem Extrem-Christen als Roommate, rumzuschlagen, verspricht genug Stoff für ein paar gute Folgen.
Greek zeigt das Leben an der Uni einerseits aus Sicht von Rusty, andererseits aus Sicht seiner Schwester Casey, die sich durch die Ankunft der semi-berühmten Rebecca Logan in ihrer Machtposition innerhalb der Sorority bedroht fühlt. Dazu kommt natürlich noch, dass Rebecca in der ersten Nacht, dem “rush” (so viele neue Wörter: sich für Bruder/Schwesternschaften zu bewerben, nennt man “rushing a fraternity/sorority”, danach ist man ein “pledge” und muss das “hazing” überstehen) mit Caseys Freund Evan rumgemacht hat.
Greek läuft zur Zeit in den USA in der zweiten Staffel (die zweite Hälfte ab August), ob die Serie auch in Deutschland zu sehen sein wird, weiß ich leider nicht.
Weiterer Punkt auf der Plus-Seite: Titelsong und viele andere Songs in der Serie kommen von den Plain White T’s.
Breaking Bad
Breaking Bad ist eine Dramaserie, die man mir empfohlen hatte. Dass es ein Drama ist, wusste ich vorher aber nicht.
Die Geschichte dreht sich um den Chemilehrer Walter, der erfährt, dass er Krebs hat und nicht mehr lange leben wird, und der, inspiriert durch seinen Schwager bei der Drogenfahndung, beschließt, sein eigenes Chrystal Meth zu produzieren und zu verkaufen.
In der Hauptrolle ist Bryan Cranston zu sehen, den man z.B. als Teds Boss aus How I Met Your Mother oder als den Vater in Malcolm in the Middle kennt.
Da habe ich nur die erste Folge gesehen, weiß noch nicht, ob ich das weitergucken werde. Kann mir nicht so recht vorstellen, was da in drei Staffeln alles passieren soll.
Was ich noch testen will
Chuck wollte ich mir mal ansehen, Two and a half men ist vermutlich auch ganz witzig.
Parks & Recreation hat mich ebenfalls nach einer Folge nicht überzeugen können (trotz -- oder wegen -- Amy Poehler).
Party Down fand ich ebenso witzlos.
Von Fringe möchte ich gar nicht erst anfangen.
Komisch eigentlich, bis zu diesem Jahr kannte ich bis auf Scrubs und Friends überhaupt keine Comedy-Serien.
Was empfehlt ihr mir noch?
Gibt es eigentlich irgendwann mal wieder Sci-Fi-Serien? Caprica nächstes Jahr ist vermutlich der einzige Lichtblick für einen alten Sci-Fan-Fan?

36 comments
WONDERFALLS!
by rajue on Samstag,23. Mai 2009 at 0:17. #
Das sagtest du schon mal, oder? Hatte mir das daraufhin gebookmarkt, aber wieder vergessen.
Muss ich nachholen.
by David on Samstag,23. Mai 2009 at 0:21. #
Puh, da wir recht viele Übereinstimmungen haben (Bis auf Dollhouse, wo ich nach 2 Folgen erstmal aufgegeben habe, TROTZ Joss Wheadon), versuchs mal mit 30.Rock mit der Wunderbaren Tina Fey und dem überragenden Alec Baldwin.
Castle mit Nathan Fillion (Firefly!!) – bisher 10 Folgen, erste Season (aber renewed
) finde ich auch sehr großartig, auch wenn es etwas mehr Krimi und etwas weniger Comedy ist.
by Curi0us on Samstag,23. Mai 2009 at 0:24. #
30 Rock habe ich eine Folge geguckt und fand es blöd.
Nathan Fillion kenne ich nur aus “Jennas Kuchen/Waitress” und das ist ein sehr schlechter Film. Firefly gucke ich mir nicht an, weil ich in Serenity mal reingeguckt habe und ganz schnell erschrocken wieder ausmachen musste.
Das war’s wohl mit den Übereinstimmungen
by David on Samstag,23. Mai 2009 at 0:30. #
*g* Tja, dann äh.. selber Schuld
Wie Du Firefly/Serenity blöd finden kannst, kann ich zwar auch gar nicht nachvollziehen
by Curi0us on Samstag,23. Mai 2009 at 0:33. #
Also wenn Du Firefly noch nicht kennst, solltest Du das ganz schnell nachholen. Ich fühlte einst wie Du, weil auch ich zuerst den Kinofilm gesehen hatte und sofort entnervt aufgab.
Das war ein fieser Fehler. Mal davon abgesehen, daß der Film die Kenntnis der Charaktere und der Story reativ stark voraussetzt, ist er auch lange nicht so gut wie die Serie. Diese augenzwinkernde ‘Western meets Starship-SciFi’ Nummer findet im Film kaum statt.
Firefly lohnt sich wirklich.
Chuck lässt sich ziemlich gut schauen – obwohl von MCG produziert- wenn man ein bißchen auf die ganze 007/M:I Superagentennummer steht. Die Serie ist voll von Anspielungen auf alle möglichen Filme des Agentengenres, welche karikaturesk überzeichnet verarbeitet werden. Ich bin gerade am Ende der ersten Staffel und mir gefällts.
Von Two and a Half Men würde ich abraten. Gegen Scrubs oder HIMYM wirkt diese Serie arg hölzern und uninspiriert. Sitcom Standardkost, eben.
Von Castle habe ich erst zwei Folgen gesehen, deswegen bin ich mir noch nicht sicher, ob die Serie etwas für eine Langzeitfernsehbeziehung ist. Was ich bisher gesehen habe, gefiel mir aber.
Ach ja: Wenn Du Nathan Fillion nur aus ‘Waitress’ kennst, solltest Du dringend Dr. Horrible schauen!
Und dann ist da noch The Tick. Diese “Serie” ist so dermaßen überdreht, daß ich mir nicht mehr als eine Folge am Stück ansehen kann, ohne Gefahr zu laufen, daß mein Stammhirn implodiert. Aber ich lache jedes Mal, daß es weh tut. Leider gibts von der LiveAction Serie nur 9 Folgen.
by Andy on Samstag,23. Mai 2009 at 3:07. #
Von der Zeitverschwendung namens Two and a half men würd ich auch abraten; absolut lahm; nix, was man nicht schon mal woanders gesehen hat; und schlicht absolut unlustig. Ok, als Nebenfiguren tauchen ab und zu ganz heisse Babes auf; aber um sich nur deshalb mit dieser Serie zu quälen, müsste Mann schon extrem verzweifelt sein …
Zu SciFi kann ich nix sagen; diesbezüglich sieht’s bei mir vermutlich noch düsterer aus als bei euch. Wenn ihr Schwein habt, bekommt ihr aber vielleicht Life On Mars zu sehen. Nicht direkt SciFi (der Titel bezieht sich auf einen Song), aber ganz originell, und nicht zu vergessen witzig. Hier lief das britische Original vor einiger Zeit, und im Moment gibt’s das amerikanische Remake (das überraschend gut ist).
Dass ihr auch noch unsere ureigenste Produktion Underbelly (so eine Art Sopranos für Kangaroos, aber auf tatsächlichen Ereignissen basierend) zu sehen bekommt, wäre wohl zuviel erwartet. Irgendwo hab ich gelesen, im deutschsprachigen Raum sei die erste Staffel nur auf irgendeinem Pay TV Sender gelaufen *Mitleid heuchel*
So, und Samstag Vormittag Programm sei Dank; ich geh mir jetzt I dream of Jeannie anschauen. Damals konnte rechter Mann noch mit einer leichtbekleideten Blondie, die ihn anhimmelnd “Master” nannte, zusammen wohnen, ohne dass die Feminazis das Produktionsstudio in Schutt und Asche legten
.
by Columbo on Samstag,23. Mai 2009 at 5:58. #
@Andy: @Columbo: 2+0.5 men hat mich bisher auch nie gereizt, hab mal ein paar Ausschnitte gesehen, aber alle empfehlen mir das. Ihr ratet mir davon ab, dann lasse ich es mal.
Ist vermutlich wie According to Jim oder King of Queens: witzig, wenn man es beim Zappen mal erwischt, aber nix für regelmäßiges Gucken.
Stimmt, Life On Mars wurde mir auch schon mal nahe gelegt.
The Tick sieht ja… interessant aus
by David on Samstag,23. Mai 2009 at 7:07. #
Trust me; verglichen mit Two and a half men ist According to Jim Oscar – würdig
by Columbo on Samstag,23. Mai 2009 at 7:48. #
@Columbo: dann werde ich es mir auf keinen Fall angucken
Danke!
by David on Samstag,23. Mai 2009 at 8:50. #
So, auch ich werfe meinen Hut für Firefly in den Ring! Versuch einfach mal den Piloten (der auch Serenity heißt). Sind zwar nur 14 Folgen, aber die sind so genial, die kann man ruhig mindestesns 3x ansehen.
Life on Mars und die Fortsetzung Ashes to Ashes kann ich auch empfehlen. Allerdings nur und auf jeden Fall nur das UK-Original.
Falls du irgendwann mehr in die britischen Serien einsteigen möchtest, tun sich da natürlich Welten auf, weil so viel Neues zu entdecken ist. Nachteil ist, dass die meisten Staffeln nur 6-13 Folgen haben und die Serien nur wenige Staffeln. Das Motto ist eben “Qualität statt Quantität”
[Nachtrag: Bei den Filmfreunden gibt es zwei Artikel mit Empfehlungen, z.B. Skins, was Uwe ja immer empfielt und ebenfalls suuuuuuper ist:
http://www.fuenf-filmfreunde.d.....die-insel/ ]
Zu Breaking Bad hat Konna eine Review geschrieben – hast die schon gelesen?
http://www.gedankendeponie.net.....season-01/
by juliaL49 on Samstag,23. Mai 2009 at 8:59. #
@juliaL49: Skins habe ich auch mal ein paar Folgen gesehen. Aber man versteht die Leute so schlecht
Nein, das von Konna hatte ich noch nicht gelesen.
Hab hier auch noch Babylon 5 liegen (ausgeliehen bekommen) und muss das wohl gucken.
Zu Greek hat keiner eine Meinung? Irgendwer hatte mir das doch empfohlen. Hmmm….
by David on Samstag,23. Mai 2009 at 9:11. #
David, gibt doch Untertitel! Und für Skins sogar nicht nur für DVD.
Greek interessiert mich so gar nicht, weil ich das System der Bruder- und Schwesterschaften für dämlich halte. Und ich mich mittlerweile zu alt für College-Serien.
by juliaL49 on Samstag,23. Mai 2009 at 9:50. #
@juliaL49: Greek ist witzig bis jetzt, habe ja auch erst zwei Folgen gesehen. Und habe noch nie zuvor eine College-Serie gesehen, weshalb ich das ruhig mal machen kann
by David on Samstag,23. Mai 2009 at 9:57. #
Kann mich auch nur anschließen und Firefly empfehlen. Unbedingt gucken!
Und Breaking Bad ist auch fantastisch (danke für den Link, Julia!). Ich kenne zwar nur die erste Staffel, aber die funktioniert sehr gut.
Ansonsten empfehle ich auch immer gern die kanadische Serie ReGenesis, falls du das noch nicht kennst. Lief hierzulande auf Arte und daher leider zu Unrecht nur wenig beachtet.
by Konna on Samstag,23. Mai 2009 at 10:03. #
@Konna: ReGenesis? Noch nie von gehört.
by David on Samstag,23. Mai 2009 at 10:14. #
Oh, dann hast du was verpasst. Habe zu den ersten beiden Staffeln Reviews geschrieben, falls du dich mal informieren möchtest. *hust*
Inszenatorisch mit Anleihen von 24 (Splitscreen) und inhaltlich am ehesten vielleicht mit einer Mischung aus CSI und Dr. House zu vergleichen, allerdings ohne wie eine Kopie zu wirken. Geht da um Genetik, Bioterrorismus, Epidemien usw. – mir hats wirklich gut gefallen.
by Konna on Samstag,23. Mai 2009 at 10:57. #
@Konna: 24 ist meiner Meinung nach ganz großer Mist
House war nur die erste Staffel gut und zu CSI möchte ich lieber gar nichts sagen 
Scheint nichts für mich zu sein, dieses ReGenesis.
by David on Samstag,23. Mai 2009 at 11:24. #
Hm, ReGenesis hats in 3 Folgen nicht geschafft, mich zu fesseln, auch wens vom Konzept her interessant klang. Wobei *vom Konzept* her, müßte Fringe auch ganz großartig sein. Naja
Aber ich mag 24 ja auch nur so eher nicht wirklich.
by Curi0us on Samstag,23. Mai 2009 at 11:29. #
regenesis hat mich genau so lange gefesselt, wie ellen page mitspielte. ganz grandios ist inder tat firefly und chuck solltest du auch mal sehen. empfehlen kann ich auch the lost room. zumindest, wenn man mal 6 folgen lang zeit hat und etwas durchdachteren (+ dollere schauspieler) mysterykrams haben woll als fringe.
ganz nett ist auch flashpoint – amerikanische special unit der polizei im alltag – hat leider den nachteil von house md – die geschichten sind immer sehr ähnlich struckturiert…
by Die_Heldin on Samstag,23. Mai 2009 at 12:14. #
Wenn deine Serienliste vollständig ist, kann ich ja auch noch ein paar Vorschläge machen. Sci-Fi im Fernsehen finde ich grundsätzlich nicht so toll, aber «Firefly» habe ich nicht schlecht in Erinnerung. Eine tolle Sci-Fi-Sitcom ist «3rd Rock from the Sun» (auf Deutsch «Hinterm Mond gleich links»).
Aktuell gefällt mir «Pushing Daisies» ganz gut. Und «Veronica Mars» kennst du noch nicht? Würde mich wundern. «The Closer» finde ich auch noch gut.
Dann kann ich vor allem Klassiker wie «Cheers», «Frasier», «The Mary Tyler Moore Show», «Sports Night» (auch für Sportmuffel) und «Moonlighting» mit Bruce Willis empfehlen.
by Thomas on Samstag,23. Mai 2009 at 16:05. #
@Thomas: Von Vronica Mars habe ich natürlich schon gehört, geguckt habe ich es noch nie.
Was finden bloß alle an Firefly so toll? Kann da niemand was schlechtes zu sagen?
Closer? Ne, nicht mein Gebiet.
3rd Rock from the sun dann vielleicht doch schon eher.
by David on Sonntag,24. Mai 2009 at 1:10. #
Veronica Mars ist eigentlich ganz nett, gute Mischung aus Teenie-Show und Crime.
Kennst Du Heroes? Die ersten zwei Staffeln sind ziemlich gut, finde ich…
Und Firefly? ist für mich einfach die nahezu optimale Mischung zwischen comedy und SF, dazu mit sympathischem Cast und genug Ironie. Aber okay, Du mußt es ja nicht mögen
An sonsten – ältere Comedy: That 70s Show? Mit dem jungen Ashton Kutcher…
by Curi0us on Sonntag,24. Mai 2009 at 1:17. #
Heroes habe ich bis jetzt komplett geguckt.
Mit Firefly: vielleicht liegt es daran, dass ich Sci-Fi-Fan bin? Diesen Comedy Effekt finde ich fehl am Platz, wenn es um Raumschiffe geht.
70s Show fand ich immer witzig, wenn ich es zufällig im TV gesehen habe, habe noch nie dran gedacht, mit das komplett zu besorgen.
by David on Sonntag,24. Mai 2009 at 1:51. #
Was wirkich schlechtes zu Firefly hab ich auch nicht zu sagen; aber die paar Folgen, die ich gesehen hab, haben mich nicht grad süchtig gemacht.
Zu British Series und SciFi fällt mir noch Dr Who ein – hat’s der eigentlich inzwischen auf kontinental – europäische Bildschirme geschafft? Ist zwar eher eine Vorabend – Serie und voll kinderzimmertauglich, aber nicht übel gemacht. Wem’s zu brav ist, sei der Spin-Off Torchwood empfohlen; dort geht’s bezüglich Konfliktlösung nicht so penetrant pazifistisch zu; und auch im – ahem – zwischenmenschlichen Bereich kommen die Beteiligten öfters mal zur Sache.
Bei den Klassikern schliesse ich mich Thomas’ Empfehlung für Moonlighting an. Dazu vielleicht noch, um nochmal auf’s Inselchen zurückzukehren, The Persuaders (deutsch: Die Zwei. Übrigens eine der ganz wenigen Serien (vielleicht die einzige), die durch die deutsche Synchronisierung dazugewonnen hat.
by Columbo on Sonntag,24. Mai 2009 at 1:59. #
@Columbo: “Die Zwei” habe ich früher immer geguckt, auch MASH, Columbo
und all so Sachen.
Dr. Who lief zumindest mal bei uns auf ProSieben, ich fand es doof, aber Julia (49suns.de) sagte glaube ich, dass das auch die falsche Staffel bzw. der falsche Doktor zum Einstieg wäre. Keine Ahnung, ich dachte, wenn die schon Simon Pegg auffahren und ich es blöd finde, kann der Rest nicht besser sein.
by David on Sonntag,24. Mai 2009 at 2:21. #
Ah, Die Zwei! Hab die komplette Box und noch nie auf englisch gesehen, was bei mir schon was heißen soll!
Aber zurück zu Doctor Who (David!!! GUCKEN!!!). Torchwood ist evtl. wirklich ein guter Einstieg, da es eine Erwachsenen-Serie ist (Post Watershed, d.h. wird nach 21h gesendet und enthält mehr Blut, Flüche und Sex). Da gibt es zwei Staffeln à 13 Folgen und im Juni folgt die fünfteilige 3. Staffel.
by juliaL49 on Sonntag,24. Mai 2009 at 8:54. #
Dr. Who würde ich nicht anhand der deutshen Synchro beurteilen. Ich finds auf englisch ganz okay (Füllstoff für serienarme Zeit halt
), steht und fällt für mich auch eher mit der Schauspielerin, die seine Companion spielt, nicht mit dem Dr. selbst – da fand ich alle okay. Ist für Dauerseriengucker nur gewöhnunsbedürftig, sich alle 1-3 Staffeln an komplett neue Hauptfiguren zu gewhönen.
Torchwood finde ich allerdings um längen besser. Gibt jedoch einige Crossover zwischen Torchwood und Dr. Who, so dass es nicht schadet, beides zu kennen.
Du hast Babylon 5 noch nicht gesehen? Oha, dann mal los – nicht ganz so entertaining wie Firefly, was Dir ja entgegen kommen sollte. Dafür vom Handlungsbogen das beste, was es in dem Genre gibt.
Wenn’s um UK-Produktionen geht, da gibt es so viele Perlen. Black Books zum Beispiel (leider nur 18 Folgen, aber großartig komisch).
by Curi0us on Sonntag,24. Mai 2009 at 10:47. #
Sci-Fi auf eine andere Art bietet ja auch noch die britische Serie «Primeval». Durch Zeitlöcher gelangen Urzeitviecher in die Gegenwart. Irgendwann reisen dann auch die Hauptfiguren in die Vergangenheit. Von der Machart her teilweise ein wenig mittelmässig, aber das sind ja die meisten Sci-Fi-Serien. Dafür recht witzig und spannend.
by Thomas on Sonntag,24. Mai 2009 at 10:54. #
Ah ja, MASH – eigentlich ja ganz ok; läuft hier aber seit Jahren tagtäglich als Endlos – Wiederholung; ich kann’s echt nicht mehr sehen.
Beim Doctor hast du mit der Simon Pegg Folge aber auch einen Tiefpunkt der ersten (neuen) Staffel, wenn icht gar der Serie, erwischt (Chris Eccleston fand ich als Doc aber nicht übel). Der aktuelle Doctor hatte übrigens vor einiger Zeit einen Auftritt bei Top Gear und sich dabei zur Serie und vor allem auch zur damaligen Assistentin (genauer: zu ihrer Wirkung auf das männliche Geschlecht) geäussert. Bei “She butters many parsnips” hat’s mich echt vom Sofa gerollt
by Columbo on Sonntag,24. Mai 2009 at 11:11. #
@Thomas: @Curi0us: sowohl bei Primeval als auch bei Babylon kenne ich ein paar Folgen. Ich kann mir einfach kein Sci-Fi mit so schlechten Effekten angucken. Ich weiß, das sollte nebensächlich sein…
Aber Primeval finde ich nicht nur deswegen schlecht, die ganze Serie geht einfach gar nicht. wie fast alles, was Pro7 zeigt. Supernatural, Jericho, Fringe… alles Mist meiner Meinung nach.
Okay, ich gucke Eureka, was besonders für intelligente Menschen die ein bisschen Ahnung von Physik und so haben (ich z.B.), ganz großer Schwachsinn ist.
Bin ein bisschen erstaunt ob der vielen Comments. Da habe ich wohl ausnahmsweise mal ein Thema erwischt, wozu jeder was sagen kann
by David on Sonntag,24. Mai 2009 at 14:01. #
Hmmmmm, Jericho fand ich gar nicht so schlecht (ach und ich rede *immer* von der Originalfassung), Eureka geht eine Staffel lang, dann wirds für mich zu wiederholend. Immer dasselbe halt (und ja, ganz großer Schwachsinn, aber DANN darfst Du quasi gar kein SF gucken
)
Ach und Stichwort SF: Du bist da schon äh.. “schwierig”, oder?
Firefly ist zu komisch, Bab5 ist technisch nicht aufwändig genug, physikalisch korrekt solls auch sein, was MAGST Du denn an TV-Produktionen aus der Richtung? Gibt’s doch quasi gar nichts, dann?
by Curi0us on Sonntag,24. Mai 2009 at 14:11. #
@Curi0us: Battlestar Galactica und Star Trek. Ich weiß, die Physik stimmt da auch nicht 100%, aber das muss ja sein für die Dramatik. Weil Raumschlachten ohne Ton und mit Laserstrahlen, die man nicht sehen kann, wäre ja doch etwas doof.
Zu wiederholend? Dann guckst du wohl auch kein House?
by David on Sonntag,24. Mai 2009 at 14:21. #
Von «House M.D.» hatte ich nach der ersten Staffel auch genug, weil praktisch jede Folge nach dem gleichen Strickmuster abläuft. Kurz vor Halbzeit: «Juhui, wir haben die Lösung!» Danach stellt sich aber alles als viel komplizierter heraus. Gääähn.
by Thomas on Sonntag,24. Mai 2009 at 16:10. #
1. Nein, niemand kann was Schlechtes über Firefly sagen.
2. Ich bin Fan von Two and a half men, man muss aber den Humor dafür haben.
3. Für mich ist Eureka schon Sci-Fi, vllt. willst du da ja mal reingucken, großes Fernseherlebnis ist es aber nicht.
4. House ist für mich das Highlight der Woche, aber muss auch jeder wissen, wie sehr er auf diese “case of the week”-Sachen s teht.
5. Castle ist netter Ersatz für Life (wurde nun abgesetzt), so bissl Krimi mit viel Charme und Witz.
6. 30 Rock ist okay, hat einige großartige Folgen, aber teilweise dümpelt es auch nur so vor sich hin.
7. Veronica Mars ist super.
8. Finger weg von allen möglichen NCIS, CIA und dergleichen, die nehmen nur guten und kultigen Serien den Sendeplatz weg.
9. Better Off Ted könnte dir gefallen, sehr skurile neue Comedy-Serie.
10. Flight of the Conchords würde ich dir empfehlen!
Das soll auch erstmal meine Meinung dazu sein.
by ichistmeinname on Montag,1. Juni 2009 at 18:48. #
@ichistmeinname: Eureka habe ich komplett geguckt. Finde es auch lustig, aber die “wissenschaftlichen” Sachen sind selbst für Grundschüler mit einer gewissen Intelligenz als absoluter Humbug erkennbar.
House die erste Staffel, fand ich okay, danach war der Witz irgendwie weg.
NCIS habe ich ne Zeit lang geguckt, jetzt nichts dergleichen mehr.
Better of Ted: schon von gehört, nicht reingeguckt, werde ich definitiv machen.
Flight of the Conchords? Sagt mir nix, muss ich mir mal angucken.
by David on Montag,1. Juni 2009 at 18:57. #