Defiance
1941. Die Nazis sind auf dem Weg ins heutige Weißrussland, um auch die dortigen Juden zu vernichten.
Die vier Bielski-Brüder haben bei einem Angriff ihre Eltern verloren und wollen sich an den verantwortlichen Russen rächen, doch nach und nach finden sie immer mehr Flüchtlinge und aus der schnellen Racheaktion wird ein Überlebenskampf in den Wäldern mit Dutzenden anderen.
Zus (Liev Schreiber), dem das Verstecken in den Wäldern nicht ausreicht, verlässt die Gruppe unter der Führung seines Bruders Tuvia (Daniel Craig), um sich den russischen Partisanen anzuschließen, die aus ihrem Versteck im Wald heraus immer wieder die Deutschen angreifen.
Als das Lager entdeckt und von Kampffliegern angegriffen wird, flieht Tuvias Gruppe durch den unwegsamen Sumpf. Zwischendurch werden natürlich viele biblische Anmerkungen wegen Moses etc. gemacht.
Zum Schluss vereinen sich die Brüder wieder, bauen ein neues Lager im Wald und harren dort bis zum Kriegsende aus.
“Eine wahre Geschichte” steht am Anfang des Films. Eine wahre Geschichte, die von einer Frau geschrieben wurde, die nicht mal selbst direkt beteiligt war.
Trotz der Action ziehen sich die 137 Minuten doch ziemlich in die Länge.
Pluspunkt sind natürlich die Schauspieler, neben Daniel Craig und Liev Schreiber noch Jamie Bell. Eine Schande, dass ich den Film auf Deutsch geguckt habe.
Kritik an dem Film wurde von polnischer Seite geübt, weil er die Bielskis zu positiv darstelle. Schließlich haben sie gemordet, geraubt und z.T. auch Unbeteiligte getötet. Das ist im Film aber doch eigentlich ganz gut zu sehen auch wenn nicht alles zu sehen ist, was ihnen vorgeworfen wird. Aber was will man erwarten, wenn die Bielskis die Eltern und Geschwister der Autorin vor den Nazis bewahrt haben?





