Die Stargate Atlantis-Episode, die gestern in den USA lief, ist auch denen zu empfehlen, die keine Fans von Stargate sind.
Stargate Atlantis S05E19 (Vegas) spielt – ganz offensichtlich – in Vegas und ist so gar nicht vergleichbar mit anderen Atlantis-Folgen.
Die Kamerafahrten über Vegas erinnern sehr stark an CSI, ebenso die Musik und natürlich der Plot. (Weshalb der working title der Folge auch CSI: Atlantis war)
Die Handlung findet in einem Paralleluniversum statt, von denen es bekannterweise eine ganze Menge gibt (zumindest in der Theorie).
Detective John Sheppard muss eine Mordserie aufklären, den Opfern scheint buchstäblich das Leben ausgesaugt worden zu sein.
Außerdem findet er radioaktive Isotope an den Opfern, als sich dann noch das FBI unter der Führung von Woolsey (Robert Picardo) einmischt, wird auch Sheppard klar, dass es sich um etwas Großes handeln muss.
McKay (David Hewlett) klärt Sheppard über alles auf die Aliens, das Stargate, die alternativen Universen, die Pegasus-Galaxie und erzählt ihm von dem Sheppard, der in einem anderen Universum ein Held ist.
Der Sheppard hier ist dem anderen sehr ähnlich (bis hin zur gleichen Frisur und dem gleichen Johnny Cash Poster an der Wand), ist allerdings wegen eines Unglücks im Krieg zu einem menschenscheuen Einzelgänger geworden.
Schließlich kommt er doch zur Vernunft, spürt den Wraith auf und gibt dem Team die Koordinaten durch. Doch bevor er terminiert werden kann, schickt er doch noch das Signal los, was den anderen Wraith die Position der Erde mitteilt. Das Signal wurde zwar rechtzeitig abgebrochen, konnte aber durch den Energiestoß in Paralleluniversen durchdringen, wo es durch die Anomalie verstärkt wurde, so dass in allen außer diesem Universum die Wraith nun den Standort der Erde kennen.
Anekdoten:
Auf die Frage, was der Wraith auf der Erde – speziell in Las Vegas – will antwortet McKay: “Maybe he got a job as a Klingon at Star Trek: The Experience.”. Woolsey antwortet dann, dass Star Trek: The Experience in Las Vegas geschlossen hat, Robert Picardo – der Woolsey spielt – hat den Doktor in Voyager und den neuen Star Trek-Filmen gespielt.
Joel Goldsmith, der Sohn des berühmten Filmmusik-Komponisten Jerry Goldsmith (Star Trek, L.A. Confidential, Planet der Affen, Rambo, Die Mumie, Alien,…), der auch die Musik für die Stargate-Serien und Filme macht, ist hier als Poker-Spieler zu sehen.
Mit in der Partie spielen auch Frank Vincent und Steve Schirripa von den Sopranos, Roy Winston und Todd Brunson (professionelle Poker Spieler) und Charles Cohen, Präsident von MGM.
Die Wraith haben ja einige Ähnlichkeit mit Marilyn Manson und genau von dem hört der eine Wraith Musik in seinem Hotelzimmer.
Musik in der Episode: The Beautiful People von Marilyn Manson, Sympathy for the Devil von The Rolling Stones und Solitary Man in der Version von Johnny Cash.
Trailer der Episode:
War eine seltsame Folge. Definitiv CSI-ig, aber jetzt ist die Position der Erde in den anderen Parallelwelten (zumindest in denen, in denen es eine Erde an dieser Stelle im All gibt und die Wraith die gleichen Frequenzen und Kommunikationsprotokolle benutzen) bekannt … wie blöd, dass die Serie nun fast schon vorbei ist … gibt ja keine 5. Staffel :/
Das ist wirklich blöd. SG-1 fand ich eher mittelmäßig und hab es nur selten geguckt aber SGA fand ich immer richtig gut, vor allem das Zusammenspiel der einzelnen Charaktere.
Sheppard ist einfach so viel cooler als O’Neill und McKay ist eh der beste!
Soll aber wie bei SG-1 ein paar Filme geben wobei ich das eher blöd finde, die SG-1 Filme waren auch nicht so gelungen.
Also ich finde SG:Atlantis um einiges besser als SG:Sg-1. Vor allem weil es viel kreativere Folgen gibt und mir hat diese Folge auch total gut gefallen
. Vorallem die Johnny Cash Musik am Schluss passt super.
ich gucke Stargate jetzt schon seit ca 11-12 jahren. SG-1 war der hammer, ich fand oneill mit seinem genialen humor einfach göttlich. Dort hat auch alles gepasst. Der cast war super, damit meine ich auch die gesamte crew.
Für Atlantis haben sich robert c. cooper und brad wright ein völlig anderes konzept ausgedacht. ich fand es erst gewagt, jedoch stellte sich das später als positiv da.
Die schauspieler sind bei atlantis auch super. Vor allem joe flanigan. Mein absoluter lieblingsschauspieler neben david hewlett. Aber auch die anderen sind super.
Aber eigentlich wurde das gleiche konzept wie bei den stargate SG-1 seasons benutzt. Sheppard=oneill, ronon=tealc, daniel jackson und carter haben gleiche eigenschaften wie mc´kay und teyla.
Die folge vegas bringt abweckslung, gerade da man hier auch mal sieht wie vielfälltig die crew ist. Eine super folge, welche mit abstand zu den besten im stargate franchise gehört. Dazu gehört auch die neue musikwahl, welche im gesamtkonzept nciht ganz zu atlantis passt, eher zu CSI, aber deswegen wird diese folge ja auch so gut bewertet.
EIne tolle arbeit.
Beste szenen sind sicherlich, alles nachdem die jets den bullet abgeschossen haben, der wraith sprung vom dach, und nach meiner meinung die szene wo sheppard im auto sitzt, das radio lauter macht und sich an hewletts “vortrag” erinnert