filme

Look at our awesome CGI, we can do dozens of Iron Men in one fraking screen!!!!

Also der Trailer von Iron Man 2 regt mich ja schon ein bisschen auf. Erstmal muss man da die Scarlett ertragen und dann wollen die da noch mit ein paar Dutzend CGI-Bügelmännern beeindrucken, ein bisschen armselig. So wirklich viel Story vermittelt der Trailer nicht, statt einem bösen Iron Man gibt es jetzt so viele, wie die Rechner hergeben.
Aber hey, Sam Rockwell macht mit und Don Cheadle ist auch dabei. Da kann man die Johansson und Sammy Jackson ertragen, oder? Sieht aber leider alles ein bisschen so aus, als hätte Jon Favreau sich von Michael Bay inspirieren lassen. Naja, jeder Sommer braucht sein hirnloses CGI-Action-Spektakel, dieses Jahr ist es mal wieder Iron Man, nächstes dann vermutlich Transformers 3 oder so.

Zu Tron Legacy gibt es auch einen neuen Trailer. Und das wird nicht nur richtig geil, weil Tron einer der Lieblingsfilme meiner Kindheit ist, sondern auch wegen des Soundtracks von Daft Punk. Außerdem sind auch Jeff Bridges und Bruce Boxleitner wieder mit von der Partie.

via Mostly Movies aka. Peter Noster

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And the Oscar goes to…

Heute Nacht werden schon wieder diese goldenen Dinger verschenkt, die Academy Awards, auch bekannt als Oscars (wusstet ihr, dass niemand mehr davon bekommen hat, als Walt Disney? Und dass Disney als erster offiziell den Namen “Oscar” für die Statuen benutzt hat? Ne? Ist ja eigentlich auch egal. Stimmt vielleicht auch gar nicht, hab ich nur heute gelesen.)

Wie jedes Jahr werde ich dann vermutlich schön schlafen, denn erstens ist das viel zu spät und zweitens interessiert mich dieses Pseudo-Auszeichnung auch nicht wirklich, konnte ich mich doch noch nie an der Anzahl der Preise orientieren, was für mich ein guter und was ein schlechter Film ist. Doch für irgendwen scheint das wichtig zu sein, sonst gäb es nicht so ein riesiges Trara darum. Da ich ein paar der nominierten Filme sogar gesehen habe, gebe ich mal eine Prognose ab. (Die Leute, die für die Oscars abstimmen, haben die Hälfte der Filme auch nicht gesehen, ist also nicht weiter tragisch.)

Bester Film aka. bitte, bitte lass es nicht Avatar werden.
Mal ehrlich, wenn Avatar den abstaubt, sind die Oscars nicht mal mehr das Blech wert, aus dem sie gemacht sind. Hurt Locker? Bitte nicht, wer den nominiert hat, hat wahrscheinlich wie ich die Hälfte des Films geschlafen. District 9? Bin ich verrutscht und aus Versehen bei der Liste der goldenen Himbeere gelandet? Inglourious Basterds war okay, aber bester Film? Bei weitem nicht. Gleiches gilt für UP. A Serious Man? Seriously?
Meine Stimme geht einfach mal an Precious, der hört sich nach Oscar-Material an.

Beste Regie
Cameron mit Avatar? Das hat der nicht seinen Enkel directen lassen? Bigelow mit Tödliches Kommando/The Hurt Locker? Meh! Die wollen mich doch nur ärgern. Muss man jedes Jahr in jeder Kategorie einen Oscar vergeben? Na gut, dann auch einfach mal an Lee Daniels mit Precious.

Bester Hauptdarsteller
Okay, ich mag Jeremy Renner und finde es doof, dass The Unusuals schon abgesetzt wurde, aber bester Hauptdarsteller? Der hier muss an Jeff Bridges (Crazy Heart) oder Morgan Freeman (Invictus) gehen.

Beste Hauptdarstellerin
Jetzt mal alle Polemik beiseite: Sandra Bullock? Nen Oscar für die beste Hauptdarstellerin? You gotta be effing kidding me! Hier kann ich wenig sagen, ich geb mal Helen Mirren meine Stimme, die kann schauspielern.

Bester Nebendarsteller
Chrisoph Waltz (Inglourious Basterds) sagt ja jeder, deshalb geht der an Matt Damon in Invictus.

Beste Nebendarstellerin
Da gibt es einen Oscar für?

Bestes Originaldrehbuch
Typ läuft durch die Gegend und entschärft Bomben (Hurt Locker) gegen Typen laufen durch die Gegend und töten Nazis (Inglourious Basterds). Hmmm… Ich gebe die Goldstatue Alessandro Camon und Oren Moverman für The Messenger.

Bestes adaptiertes Drehbuch
Precious? Keine Ahnung. Für “Buch in Drehbuch” umwandeln sollte es keinen Preis geben.

Bester Animationsfilm
Ah, mal eine schöne Rubrik. UP war nett aber nicht besonders aufregend, Küss den Frosch ist langweiliger Disney-Einheitsbrei, ich tippe mal auf Fantastic Mr. Fox von Wes Anderson.

Bester fremdsprachiger Film
-

Bester animierter Kurzfilm
Kenne ich alle nicht und hab auch von keinem davon gehört.

Bester Kurzfilm
siehe Bester animierter Kurzfilm

Bestes Szenenbild
Szenenbild? Das hört sich sehr nach Theater an, erstmal googlen, was die damit meinen. Hm, na gut, das wird sich zwischen Avatar und Sherlock Holmes entscheiden… ich sag mal, Avatar bekommt hier den einzigen wirklich verdienten Oscar.

Beste Kamera
Hm, ich tue mal so, als könnte ich mich an so Details noch erinnern. Harry Potter und der Halbblutprinz? Wie lange ist das denn her? Das war noch 2009? Ne, Barry Ackroyd (Hurt Locker) hat das schon ganz gut gemacht, der kriegt den Preis.

Bestes Kostümdesign
Ich rate einfach mal Coco Chanel.

Bester Dokumentarfilm
:-D

Bester Dokumentar-Kurzfilm
:-D 2

Bester Schnitt
Den teilen sich Bob Murawski und Chris Innis für Hurt Locker.

Beste Filmmusik
Der geht nach Deutschland an Hans Zimmer für Sherlock Holmes.

Bester Filmsong
So lange es nicht der Avril Lavigne Song von Alice in Wonderland wird… ach, zu neu, schade.
Almost There (Küss den Frosch) von Randy Newman – Schema F, langweilig
Down in Orleans (Küss den Frosch) von Randy Newman – siehe oben, Disney halt
Loin de Paname (Monsieur Pigoil auf dem Weg zum Glück) – … :-(
Take It All (Nine) von Maury Yeston – och nö
The Weary Kind (Crazy Heart) von Ryan Bingham und T-Bone Burnett – Akustik-Gitarrengeschrammel und rauchige Stimme. Schön :-)

Bester Ton
Mal ganz ehrlich, Hand auf’s Herz und so, könntet ihr bei einem der 10 letzten Filme, die ihr geguckt habt, sagen, bei welchem der Ton am besten war?

Bester Tonschnitt
Hallo? Geht’s noch? Ich weiß schon, warum ich das bisher nie geguckt habe.

Beste visuelle Effekte
Warum sind hier nur 3 nominiert? Den kann Avatar auch ruhig mal behalten.

Bestes Make-Up
Ach komm, Star Trek muss ja auch mal was bekomme, oder?

Die Oscars dieses Jahr gewohnt uninteressant, die gleiche Mischung aus kommerziell erfolgreichem Mainstream-Popcornkino und vorhersehbaren pseudo-Programmkino-Streifen wie immer. Langweilig. Da schlafe ich doch lieber und verpasse die 82. Verleihung der Academy Awards, so wie alle 81. zuvor auch. Zusammenfassung o.ä. spare ich mir wie immer auch, einfach morgen mal die Liste überfliegen, sich wie immer ärgern, wie oberflächlich und wenig aussagekräftig diese angeblich wichtigsten Filmpreise sind und sich wie immer lieber selbst eine Meinung bilden und sich nicht um die Meinung der paar Hollywood-Fuzzis kümmern.

(Den Post habe ich nur geschrieben, weil ich die bösen Kommentare vom Thomas so gerne lese ;-) )

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Alice in Wonderland

Die mittlerweile 19-jährige Alice Kingsley träumt jede Nacht den selben Traum, hat aber keine Ahnung mehr, dass es sich in Wirklichkeit um eine Erinnerung an ihre Erlebnisse im Wunderland als kleines Kind handelt. Sie hält sich für ein bisschen verrückt, aber ihr verstorbener Vater hat ihr immer gesagt, dass das nichts Schlechtes sei also sieht sie nicht ein, sich für ihre Mutter oder ihren vermutlich Zukünftigen, den Lord Hamish, “normal” zu benehmen. Gerade als Hamish um ihre Hand anhalten möchte, rennt Alice weg, dem Hasen hinterher, den sie schon den ganzen Tag in der Gegend herumrennen sieht. Sie fällt in ein Loch und landet in einem Raum voller verschlossener Türen. Die einzige Türe, die sich mit dem auf dem Tisch liegenden Schlüssel öffnen lässt, ist zu klein für sie. Da liegt es nahe, das mysteriöse Fläschchen zu leeren, steht ja auch “Drink me” drauf. Sie schrumpft, doch jetzt ist sie zu klein, um an den Schlüssel zu kommen. Also den Kuchen essen, der auf dem Boden liegt. Sie wächst, ist aber wieder zu groß. (Die flüsternden, versteckten Beobachter zweifeln beim Anblick ihrer Versuche, ob sie die richtige Alice sei). Schließlich schafft sie es und landet im “Underland”, wo schon mehrere sprechende Tiere und merkwürdige Gestalten auf sie warten. Alice, die sich noch immer nicht an ihre früheren Abenteuer erinnern kann, glaubt in einem Traum zu sein. Sie soll die Herrschaft der Red Queen beenden und dazu den Jabberwocky töten, verlangen die befremdlichen Wesen. Alice trinkt und isst zwar alles, wenn man es von ihr verlangt, aber darauf hat sie jetzt doch keine Lust. Die Gruppe wird von den Schergen der Red Queen angegriffen und Alice wird von den anderen getrennt. Sie trifft auf die Cheshire Cat, die ihr den Weg zum Mad Hatter zeigt. Der hat natürlich schon auf die gewartet, möchte er doch schließlich auch von ihr, dass sie den bösen Jabberwocky erledigt. Als der verrückte Hutmacher geschnappt wird, setzt Alice alles daran den Kerl, den sie seit maximal 10 Minuten kennt, zu retten und begibt sich in das Schloss der bösen Königin. (Wobei man nie wirklich weiß, wer jetzt auf wessen Seite ist). Dort muss sie aber sowieso hin, denn da ist das Schwert versteckt, mit dem man den Jabberwocky töten kann, was fast jeder Einwohner des wunderlichen Landes von Alice verlangt, auch die weiße Königin, die selbst keinen Finger krum machen will, um die Herrschaft über das Land zurück zu erlangen. Alice gibt schließlich den Widerstand auf und macht alles, was man von ihr verlangt, weil sie nun doch die “richtige” Alice geworden ist, auf die alle gewartet haben. Obwohl sie ihr Leben für die Anhänger der White Queen riskiert hat, hat sie trotzdem kein Interesse, im Wunderland zu bleiben. Stattdessen sagt sie allen in ihrer echten Welt mal gehörig die Meinung, steigt ins Geschäft ihres toten Vaters ein und bereist auf einem Schiff die Welt. Während der Avril-Lavigne-unterlegte Abspann läuft, sieht man das “to be continued” quasi auf der Leinwand stehen.

Ich gebe zu, ich kenne die echte Alice-Geschichte gar nicht und auch den alten Disney-Film kenne ich nicht. Vielleicht muss man Fan sein, um Burtons Alice in Wonderland schätzen zu können, mich hat die neuste Zusammenarbeit des verrückten Trios (Burton, Depp, Bonham-Carter) eher enttäuscht. Gerade diese abgedrehte Vorlage in Kombination mit dem Trio hätte doch beispiellos verrückt, irrsinnig und farbenfroh sein müssen. Stattdessen fühlt man den Einfluss Disneys, die einen kindgerechten Familienfilm fordern und Burton scheinbar vorgegeben haben, wie weit er gehen darf. Anders kann ich mir dieses wenig überzeugende, blasse Werk nicht erklären. Selbst Johnny Depp ist enttäuschend und seine Breakdance Einlage einfach nur albern. Wer Alice unbedingt sehen will, sollte das unbedingt im O-Ton machen, Alan Rickman, Stephen Fry, Michael Sheen und Christopher Lee darf man sich nicht entgehen lassen. Die Performance der unbekannten Mia Wasikowska als Alice und die fantastischen Synchronsprecher sind die wenigen Höhepunkte des Films. Auch die Effekte darf man loben, die CGI ist nahtlos in die realgefilmten Szenen eingebaut, wobei besonders die Cheshire Cat sehr gut gelungen ist. Auch die anderen Tiere wirken fast alle sehr überzeugend, was nicht selbstverständlich ist, denkt man z.B. an die Narnia-Filme.
Insgesamt finde ich Alice in Wonderland als Kinderfilm zu düster und erschreckend, für erwachsene Burton-Fans einfach zu underwhelming. Schade, denn abgedrehter hätte die Vorlage ja kaum sein können.

★½☆☆☆

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Welche Filme hast du schon gesehen?

Von Sascha und von Julia kommt ein Stöckchen zum Thema “Filme” geflogen. Wie viele der aktuell erfolgreichsten Filme (wobei das ein dehnbarer Begriff ist) habe ich gesehen?

Nachtrag: der Tonnendreher hat mich auch beworfen.

(Achtung, jetzt folgt eine lange Liste. Gesehene Filme sind fett markiert, Filme, die ich besitze, sind mit einem Sternchen markiert.)
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The Men Who Stare at Goats

Bob Wilton (Ewan McGregor) ist ein wenig erfolgreicher Reporter, der von der großen Geschichte träumt, während er Interviews mit abgedrehten Spinnern über ihre angeblichen paranormalen Fähigkeiten führen muss. Als seine Frau (Rebecca Mader – Charlotte aus LOST) ihn für seinen einarmigen Redakteur verlässt und sein fettleibiger Kollege am Schreibtisch stirbt, fasst Bob den Entschluss, etwas an seinem Leben zu ändern und im Irak als Kriegsberichterstatter zu arbeiten. Dort trifft er zufällig Lyn Cassady (George Clooney), den er aus Erzählung eines seiner Interviewpartner kennt. An der Story, dass die US-Armee vorhatte, in den späten 70ern eine Truppe mit parapsychologischen Fähigkeiten ins Leben zu rufen, scheint also doch was dran zu sein. Bob glaubt nicht an die Fähigkeiten, aber die Geschichte verspricht interessant zu sein und so begleitet er Lyn auf dessen geheime Mission, deren Ziel ihm in einer Vision erschienen sein soll. Während der Fahrt erzählt er die (teilweise wahre) Geschichte der New Earth Army, die – gegründet von Bill Django (Jeff Bridges) – alternative Methoden der friedlichen Kriegsführung erprobt hatte, deren Mitglieder durch Wände gehen oder unsichtbar werden konnten und jede vermisste Person auf der Welt finden konnten. Jedis nannten sie sich und Lyn war der beste von ihnen, was seinem Konkurrenten Larry Hooper (Kevin Spacey) gar nicht gefiel. Kurzerhand sorgte der für die Auflösung der New Earth Army. Während Lyn erzählt und seine Fähigkeiten im Zerstören von Wolken durch Gedankenkraft vorführt, fahren die beiden gegen einen Stein und sind in der irakischen Wüste gestrandet. Über einige Umwege stoßen sie auf ein Camp, in dem Hooper selber mit Ziegen und Gefangenen verschiedene alternative Methoden erprobt, der völlig kaputte Django arbeitet mittlerweile für seinen alten Schüler.
Lyn, der seit jeher mit der Schuld zu kämpfen hat, damals eine Ziege durch Anstarren getötet zu haben, weiß nun endlich, was seine Mission ist: die Einrichtung zerstören, Menschen und Ziegen zu befreien und Bob dies alles erzählt und gezeigt zu haben, damit dieser darüber berichten kann.

The Men Who Stare at Goats
ist eine witzige Komödie mit erstaunlicherweise sehr realem Hintergrund. Der Film beruht auf dem gleichnamigen Buch des Autors Jon Ronson und erzählt die Geschichte aus dessen Sicht, wobei Ewan McGregor eben Ronsons Rolle spielt. Dieser einzige echte Jedi in dem Film schafft aber leider, was den Mitgliedern der New Earth Army verwehrt bleibt, obwohl sie es versuchen: Ewan McGregor ist zwar fast in jeder Szene auf der Leinwand zu sehen, scheint aber oft unsichtbar zu sein. Schade. The Men Who Stare at Goats steht und fällt ausschließlich mit der Performance Clooneys, die an O Brother, Where Art Thou? oder Three Kings erinnert. Jeff Bridges liefert mal wieder einen fantastischen Hippie ab und spielt quasi wieder den Dude aus Big Lebowski. Kevin Spacey ist, naja, Kevin Spacey.
Alles in allem ein sehr, sehr lustiger Film, der zu Unrecht viel zu schlechte Bewertungen bekommen hat.

The Men Who Stare at Goats läuft ab dem 04. März in deutschen Kinos.

★★★★☆

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