Beardyman – Teardrop

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Musik

Eignet sich nicht wirklich für die Original und Cover-Rubrik. Beardyman ist ein ziemlich genialer Beatboxer aus Großbritannien, der hier live Teardrop von Massive Attack performed.
Generell finde ich Beatboxer extrem beeindruckend, wenn sie gleichzeitig singen können. Und das kann er, der gute Beardyman.

9 Comments

  1. Okay, das passt jetzt nicht ganz so hierher, aber irgendwie ist mir mal wieder die verwirrende (und für mich falsch anmutende) Verwendung von Anglizismen aufgefallen — also wollte ich mal kurz anfragen, ob wohl nur ich das so sehe…!?

    Was ich meine ist beispielweise der Satz “…der hier live Teardrop von Massive Attack performed.”

    Natürlich verstehe ich, was gemeint ist…aber so wie es geschrieben ist, wäre es die englische Vergangenheitsform und doch ist es eigentlich als deutsche Gegenwartsform gedacht und müsste sich dann doch eher “performt” schreiben, oder…?!?

    Das ist jetzt keine Kritik an dir, David, sondern wirklich etwas, was mir gerade in letzter Zeit immer öfter auffällt (wenn beispielsweise Leute twittern, dass ihnen jemand “followed” oder so) und mir zumindest stößt es immer sauer auf…

    Aber vielleicht gibt es ja inzwischen tatsächlich schon Schreibregeln für derartige Wortschöpfungen aus dem Englischen und ich check’s nur einfach nicht…?! ;)
    Hätte mich deshalb einfach mal interessiert, wie andere das sehen oder ob ich wirklich der einzige bin, der mit solchen Nichtigkeiten ein Problem hat…

  2. @MILE: ich verstehe dein Problem, ich benutze allerdings mit voller Absicht englische Zeitformen bei englischen Wörtern. Es ist ja kein Anglizismus, sondern ein englisches Wort, was eigentlich in keiner Form im Deutschen zu finden ist. Wenn ich also so dreist bin und das in einem deutschen Satz verwende, soll ich es dann nach deutschen Grammatikregeln benutzen? Das macht dieses Vergehen an unserer eigentlich doch schönen Sprache auch nicht wieder wett :-)

    Und “folgen” klingt einfach irgendwie falsch.
    Ich kann ja auch einfach komplett auf Englisch bloggen :-)

  3. Ich habe auch kein grundsätzliches Problem mit vereinzelten Anglizismen, wenn sie denn passend eingesetzt werden — aber der Widerspruch besteht ja dann in der Zeitform, in der das Verb verwendet wird, oder nicht…?! Denn “performed” ist ja eigentlich Vergangenheitsform (as in “he performed”), wirkt aber fälschlich durch die Aussprache wie die deutsche Variante “performt” — warum also nicht gleich “performt” schreiben…?

    Ich performe, er/sie/es performt, wir/ihr/sie performen — oder nicht…?! ;)

    (Geht auch mit “ich followe, er/sie/es followt usw.” ;) )

    Naja, egal…wahrscheinlich bin ich bei sowas manchmal einfach nur zu pingelig oder so…!? :D

    Komplett auf Englisch zu bloggen wäre natürlich grundsätzlich ein interessantes Experiment…verliert man dann mehr deutsche Leser als man internationale gewinnt…?! Wer weiß…

    Andererseits sollten manche Leute nicht mal auf Deutsch bloggen und schon gar nicht auf Englisch — und tun es leider dennoch…! Seufz…

  4. @MILE: ich bin ja eigentlich auch pingelig. Hatte beim Schreiben auch +überlegt, ob ich das wirklich benutzen möchte. :-) Hätte ich es mal nicht gemacht. Normalerweise achte ich ja ein bisschen auf sowas.

  5. Naja, lass’ dir von mir nicht den Beitrag vermiesen…! :)

    Übrigens, noch schlimmer (auch wenn das jetzt härter klingt, als ich es meine) finde ich die Kombinationen eines solchen englischen Begriffes mit einer deutschen Vorsilbe — so wie etwa “gehyped” oder ähnliche Worthybriden…! Darauf kann ich gar nicht, das tut dann doppelt weh…! ;)

  6. @MILE: du hast “followen” als Beispiel gesagt. er followt, du followst. Was ist dann mit “entfollowen”? Was soll man sagen? Entfolgen?

  7. Ich wollte ja auch in dem Beispiel nicht darauf hinaus, dass man zwangsweise das englische (follow) durch ein deutsches (folgen) Wort ersetzen soll oder muss — sondern vielmehr, dass man diese entsprechend “auf deutsch” integriert…

    Dass es also dann eben nicht “er followed” sondern eben “er followt” heißen sollte…! :)

    Von daher kann man durchaus dabei bleiben, wenn man jemanden “unfollowt” aber eben nicht jemanden “entfollowed” — das letztere wäre für mich gleich doppelt falsch…!? ;) (Doppelt, weil deutsche Vorsilbe vor englischem Begriff und englischer Begriff in falscher Zeitform)

    Uff, jetzt verstricken wir uns aber immer weiter in Details…aber warum denn nicht einfach sagen, dass man jemandem “nicht mehr (auf Twitter) folgt” und das Dilemma vermeiden…?! ;)

  8. Pingback: Linkschleuder 09-07-09 bis 09-07-19 – freeQnet

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