Back To The Future III – Sneak Review

Nach langem Hin und Her hat es der Ingo vom Cinestar endlich geschafft: die erste Sneak Review. Gezeigt werden sollte eigentlich Back To The Future, durch einen Fehler mussten wir uns mit Teil 3 der Reihe begnügen, was aber auch nicht allzu schlimm war. Der gratis Eintritt (dank Twitter-Gewinnspiel. Ingo, du schuldest mir noch ein BTTF-Shirt) und die zwei De Loreans haben ein bisschen dafür entschädigt.
Trotz des Eintrittspreises und der Tatsache, dass es Freitag Abend war, war der Saal doch recht voll, es wird also vermutlich noch öfters ältere Filme im Cinestar auf großer Leinwand zu sehen geben. Super Sache, manches wirkt im Kino einfach besser und wenn man bei diesen Klassikern (der ist sogar erst von 1990, dachte, der sei viel älter) noch zu jung war, um die überhaupt je im Kino gesehen zu haben… Würde mich mal über den Paten oder die alte Star Wars-Trilogie freuen. Und ehrlich gesagt hätte ich mich mehr über Teil 1 gefreut. Naja, kommt ja vielleicht später mal.
Lohnt es sich, eine Review zu der Review (harhar) zu schreiben? Den Film kennt ja vermutlich jeder, oder?
BTTF 3 fängt an, wo BTTF 1 aufhört; Doc schickt Marty mit Hilfe des Blitzes aus dem Jahr 1955 ins Jahr 1985 zurück. Gleichzeitig landet Marty aus dem Jahr 1985 am Ort des Geschehens (wie zum Schluss von Teil 2), erschreckt Doc Brown fast zu Tode und winkt mit einem Brief aus dem Jahr 1885, in das sich Doc Brown durch einen Fehler katapultiert haben soll. Doc Brown aus dem Jahr 1955 muss also dem 85er Marty helfen, den 85er Doc aus dem Jahr 1885 zurück zu holen. Dazu nutzen sie den De Lorean, den der gestrandete Wissenschaftler hundert Jahre zuvor in einer Höhle versteckt hat. Doc Brown möchte allerdings gar nicht gerettet werden, ändert seine Meinung aber schnell, als er erfährt, dass in der Zukunft ein Grabstein mit seinem Namen existiert, das Datum darauf kurz nach Martys Ankunft im Wilden Westen. Die Rückreise erweist sich allerdings schwieriger als gedacht, denn ein Indianer mit verblüffenden Bogen-Fähigkeiten hat Marty bei der Flucht seitlich in den Tank des De Loreans geschossen, weshalb eine andere Idee her muss, um die Zeitmaschine auf die berühmten 88mph zu beschleunigen.
In der Zwischenzeit legt Marty sich noch mit Doc Browns Mörder in spe, Biff Tannons Vorfahren Buford Tannon an und Doc Brown verliebt sich in die Lehrerin Clara, weshalb er eigentlich lieber in dieser Zeit bleiben möchte.
Schlussendlich kann sich Marty mit einer improvisierten kugelsicheren Weste gegen Tannon behaupten, die beiden kapern eine Lokomotive, schieben den De Lorean an und Marty landet sicher in seiner Zeit. Doc Brown und Clara bleiben zurück, bauen sich aber (obwohl Doc Brown immer davon spricht, die teuflische Maschine ein für alle Mal zu vernichten) aus einer Lokomotive eine Zeitmaschine und statten Marty im Jahr 1985 einen kurzen Besuch ab und entschwindet zusammen mit Clara und ihren Söhnen Jules und Verne in eine unbestimmte Zeit.
Trotz einiger Logikfehler ist Back To The Future III ein unterhaltsamer und immer wieder spannender Film (den Schluss auf dem Zug finde ich jedes Mal wieder genau so spannend wie beim ersten Gucken), der dank der zahlreichen Running Gags über alle drei Teile auch einige Lacher bereit hält.
Es ist einige Zeit her, seit ich das letzte Mal den ersten Teil gesehen habe, glaube aber mich erinnern zu können, dass dieser um Längen besser war. Hätte gerne Teil 1 im Kino gesehen, wie eigentlich geplant war, hoffentlich wird das irgendwann mal nachgeholt.





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