Anti-Sommerloch-Post: Filmmusik
endgueltig hat eine super Idee gegen das Sommerloch in der Blogosphäre (auch wenn man das bei mir bestimmt gar nicht bemerkt hat
).
Und zwar möchte er, dass wir einen Blogbeitrag zum Thema “Filmmusik” schreiben. Eine Blogparade quasi.
Etwas vage, die Aufgabe, aber ich gebe mal mein bestes.
Ganz allgemein mag ich alle Arten von Filmmusik, bevorzuge aber meist die klassische, also instrumentale Variante. Meist findet man auch nur hier eigens für den Film komponierte Stücke, Soundtracks bestehen ja sonst oft aus zusammengesuchten Songs, die mehr oder weniger gut zum Film passen. Manchmal entdeckt man dadurch komplett neue Musik oder betrachtet bekannte Songs aus einem neuen Blickwinkel, trotzdem möchte lieber mal die klassische Variante untersuchen, vor allem, weil ich dadurch erst so richtig einen Bezug zur klassischen Musik gefunden habe.
Manche können damit gar nichts anfangen aber für mich sind Komponisten wie Hans Zimmer, John Williams oder Klaus Badelt (nicht zu vergessen Bear McCreary) durchaus gleichzusetzen mit den bekannten Namen, die einem sonst so einfallen, wenn man an klassische Musik denkt.
Manche Stücke erreichen gar den Bekanntheitsgrad aktueller Pop-Hits. Selbst jene (ja, die gibt es), die Star Wars nie gesehen haben, erkennen den Imperial March. Oder das Star Trek-Theme. Der Pate. Oder das Harry Potter- oder Terminator-Theme.
Bei diesen Beispielen sind Musik und Film so stark miteinander verschmolzen, dass man sich den Film ohne die entsprechende Untermalung kaum vorstellen kann.
Bei anderen Filmen dient die Musik nur zur Untermalung, oft wird auch auf Stücke der klassischen Musik zurückgegriffen wie z.B. Barbers Adagio for Strings im Film Platoon (und zahlreichen anderen Filmen) oder Tschaikovskys 1812 Ouvertüre bei V For Vendetta.
Manche Filme kommen komplett ohne Musik aus, ganz selten ist das passend, meist fehlt da für meinen Geschmack etwas.
Ich kann das genaue Zitat jetzt nicht finden aber George Lucas sagte mal, alle Star Wars-Filme sollten verständlich sein und unterhalten, selbst wenn der Zuschauer die Sprache nicht versteht. Einzig und allein durch John Williams’ genialen Soundtrack.
Ein kurzer Ausschnitt aus der Wikipedia dazu:
Gemäß der westlichen Tradition des Theaters wird bei Star Wars jeder Figur sowie wichtigen Schauplätzen ein spezifisches, musikalisches Thema zugeordnet. Bei jedem Auftauchen der bestimmten Figur oder des bestimmten Schauplatzes wiederholt sich das Thema.
Beispielsweise endet Episode III mit The Throne Room, was das Leitmotiv aller Filme ist und das erste ist, was man bei Episode IV hört. Ohne Musik würde den Filmen so viel fehlen.
Diesen wirren Post beende ich mit einem meiner Lieblingsstücke der Filmmusik und zwar Mansells Lux Aeterna aka. Requiem For A Dream
Die Blogparade geht noch bis zum 17.8. und zu gewinnen gibt es auch was also noch schnell mitmachen!