Geschwindigkeit != Schnelligkeit. Trotz meines Physikscheins in Mechanik brauchte ich @chemical_mcfly, der mich auf diese Tatsache hinwies.
Geschwindigkeit… velocitas… Formelzeichen: v. SI-Einheit: m*s1. Zurückgelegte Strecke geteilt durch die dafür benötigte Zeit. Wer jetzt an ein Racing-Game oder an Sonic denkt, ist direkt disqualifiziert, immer alles so wörtlich zu nehmen ist doch langweilig. Ich suche nach einem Spiel, in dem die Geschwindigkeit, bzw. die Manipulation derselben ein zentrales Motiv darstellt, die Geschwindigkeit ein ein Teil der Spielmechanik ist… und mir fällt nichts ein. Mein erster Gedanke war Canabalt, weil hier die Sprungtaste in Verbindung mit der indirekten Regulierung der eigenen Geschwindigkeit (je länger man gegen keine Hindernisse rennt, desto schneller wird man und desto weiter springt man auch. Irgendwann rennt man absichtlich irgendwo gegen, um langsamer zu werden) die gesamte Spielmechanik ausmacht, aber zu Canabalt wurde ja mittlerweile alles gesagt.
Stattdessen wähle ich doch ein Rennspiel. Dazu muss ich sagen: ich mag keine Rennspiele. Die einzigen Rennspiele, mit denen ich mehr Zeit verbracht habe, waren Cars 2 (ja sorry, das ist eben echt gut!), Mario Kart-Games, Wave Race und F-Zero.
Und natürlich F-1 auf dem Game Boy, das erste Rennspiel, das ich je gespielt habe. Ich habe es – wie so vieles auf dem Game Boy – geliebt und gehasst gleichermaßen.
Doch dieses Mal möchte ich ein bisschen was zu Wave Race erzählen. Wave Race 64 war eines der Anfangsspiele des Nintendo 64 und für mich damals einer der Gründe, das Gerät zu kaufen. Nie zuvor habe ich irgendetwas gespielt, das auch nur annähernd so gut aussah. Der Himmel, die Wellen… und dazu die extrem präzise Steuerung, zumindest für damalige Verhältnisse… ich habe Monate mit dem Spiel verbracht. Und wie bei allen Racing Games war das Problem, dass sie am Anfang recht herausfordernd schienen, man mit genug Geduld aber irgendwann alle Rekorde knackt. Eigentlich ist das sehr befriedigend, zu sehen, wie man sich verbessert, die Strecken immer und immer wieder fahren, sie dabei quasi auswendig lernen, um ein paar Sekundenbruchteile schneller zu werden. So viel Spaß hatte ich bis dahin noch nie mit einem Racing Game. Und wenn ich ehrlich bin, seit dem auch nie wieder gehabt. Und jetzt kommt mir nicht mit Blur!
So, das war mein Beitrag zu Thema 6 aus dem 52Games-Projekt auf Zockwork Orange. Ich wollte kein Rennspiel nehmen, aber mir ist einfach nichts besseres eingefallen. Hoffentlich bin ich nächste Woche kreativer.

So, hier haste deinen Kommentar
Sehe viele Gemeinsamkeiten bei uns. F-1 Race auf dem Gameboy habe ich auch gespielt, damals mit 4-Spieler-Adapter gekauft – aber nie genutzt. Und Rennspiele mag ich auch nicht sonderlich, abgesehen von GRID und DiRT2 habe ich zuletzt aber Driver: San Francisco und NfS: The Run beendet. Die beiden solltest du dir bei Gelegenheit mal ansehen – dafür werde ich mal einen Blick in Cars 2 werfen. Echt wahr.
NfS: The Run habe ich mir angeschaut, war mir viel zu schwer. Vielleicht wäre ich mit einiger Übung besser geworden und wäre mit der Steuerung besser klar gekommen, aber dazu fehlt mir immer die Geduld. Driver muss ich mir tatsächlich mal ausleihen.
Blur fand ich auch okay, aber das ist ja eigentlich ein reines Multiplayer-Spiel, alleine ist’s langweilig.
Ich hab auch sämtliche Need for Speeds auf dem GameCube gespielt und fand die eigentlich alle sehr gut, sind aber auch keine reinen Racer.
Cars 2 ist super! Blur aber tatsächlich das beste Rennspiel, das ich je gespielt habe. Ich erinnere mich immer gern an die Beschreibung von Hendrik im angespielt-Podcast: “Blur ist High-Speed-Schach.” – denn genau das trifft es ganz genau und das macht auch die Singleplayer-Kampagne so spannend.
Blur ist super, ja. Aber Blur spielt man ab und zu nebenbei. Die einzigen Rennspiele, die ich tatsächlich “durchgespielt” habe, sind Mario Kart 64 + Super Mario Kart, Wave Race 64, F-Zero 64, Cars 2 und die NfS auf dem GameCube.
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