17 again

by David on Mai 3, 2009


Uff, schlimm genug, den Film überhaupt sehen zu müssen.
Noch viel schlimmer ist es, wenn man mit dem Glauben, ganz bestimmt Wolverine zu sehen, in die Sneak geht und dann 100 Minuten Zac Efron beim Basketballspielen zusehen zu müssen.

Und wenn der Film wenigstens eine vernünftige Handlung hätte. Also eine, die es nicht schon dutzende Male vorher gab.
Mike (Matthew Perry) hasst sein Leben.
Seit er sich mit 17 für die Liebe seines Lebens und gegen seine Basketballkarriere/College-Stipendium entschieden hatte, ging es für ihn nur noch bergab. Er ist unzufrieden mit seinem Leben und das bekommen Frau und Kinder jeden Tag zu spüren, bis seine Frau Scarlett (Leslie Mann) es nicht mehr aushält und die Scheidung einreicht.
Mike zieht also bei dem geekigen Ned Gold ein, seinem besten Freund seit der Highschool und denkt, er sei ganz gut dran, da ihn seine Familie eh nur zurückgehalten hat.
Dann taucht plötzlich, als er seine Kinder von der Schule abholen will, ein mysteriöser Hausmeister auf, der Mike über Nacht -- hex hex -- in sein 17jähriges Ich verwandelt.
Dieses Mal will er alles anders machen und tritt sofort in der Schule ins Basketballteam ein.
Zum Glück fällt niemandem auf, dass er genau so aussieht wie der Typ auf dem Teamfoto in der Pokalvitrine.
Nichtmal Scarlett fällt es wirklich auf, dass der Junge, der plötzlich mit ihrem Sohn befreundet ist, genau so aussieht, wie ihr zufällig gerade verschollener Noch-Ehemann.

Die Moral ist natürlich, dass er herausfindet, dass es nie darum ging, sein Leben neu zu leben und alle Entscheidungen anders zu treffen um dank Sportstipendiums zu studieren, sondern vielmehr darum, als 17jähriger seine Frau und seine Kinder neu kennen zu lernen, um schließlich herauszufinden, was wirklich im Leben zählt.
Zum Schluss verhindert er die Scheidung, bricht das entscheidene Spiel ab, wird wieder erwachsen, wird Basketballtrainer an der Schule und lebt glücklich bis ans Lebensende.
Oder so.

Pluspunkt: Zac singt nicht.
Minuspunkt: Er tanzt. Und spielt oben-ohne-Basketball. Und findet sich dabei ganz toll. Ich ihn nicht. Überhaupt nicht.

★☆☆☆☆ (1 Stern für ein paar witzige Dialoge)

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