Star Trek Into Darkness

aka. Benedict Cumberbatch Into Darkness

London. Irgendwann in der Zukunft. Micky aus Doctor Who trifft auf Sherlock aus Sherlock. Sherlock rettet Mickys Tochter, wenn Micky dafür eine geheime Einrichtung der Föderation in die Luft jagt, in der er zufällig arbeitet.

Gleichzeitig hat Kirk mal wieder Stress, weil er gegen das eine Gesetz der Föderation verstoßen hat, gegen das alle Captains irgendwann mal verstoßen, gegen das aber niemals irgendwer verstoßen darf, nämlich die Prime Directive der Föderation. Deshalb wird ihm sein Kommando entzogen und er muss wieder auf die Academy zurück. Ach, doch nicht. Pike wird wieder Captain und Kirk erster Offizier. Ach, doch nicht, Kirk bleibt Captain. Ihr kennt das, JJ Abrams nimmt das alles nicht so genau. Denn während die ganzen hochrangigen Offiziere so zusammensitzen, kommt Sherlock aka. John Harrison vorbei und killt einfach mal alle. Kirk bleibt übrig, schnappt sich die Enterprise und zieht auf einen Rachefeldzug im Auftrag von Admiral Alexander Marcus (Peter Weller), der Kirk noch mit ein paar (72 an der Zahl. Hier könnten Trekkies schon aufhorchen) neuen Torpedos ausrüstet und ihm die Lizenz zum Töten erteilt.

Zusammengefasst: ein Föderations-Offizier wird beauftragt, einen Mann zu jagen und ohne Verhandlung zu töten? Einen Mann, der sich in der neutralen Zone auf Qo’noS versteckt? That sounds fishy on so many levels. Aber Kirk ist ja nicht der Cleverste, also denkt er sich nichts dabei.

Was jetzt kommt, kann ohne Spoiler nicht erzählt werden, deshalb lasse ich es. Obwohl man bei der Story kaum spoilern kann und selbst wenn, who cares? Was die sich da wieder aus alten Filmen zusammengeschustert haben… schön ist das nicht.

STID - Lens Flares (keine Übertreibung)

Apropos “schön”: schön ist Star Trek Into Darkness. Als Action-Sci-Fi-Streifen funktioniert STID ganz ausgezeichnet und sieht dabei jederzeit toll aus, hört sich fantastisch an und jede einzelne Szene mit Benedict Cumberbatch ist ein Augen- und Ohrenschmaus. Und nebenbei spielt er auch noch alle anderen an die Wand. Was wäre Star Trek Into Darkness ohne Cumberbatch? Ein bunter Haufen Lens Flares ohne Story mit ausgezeichneter musikalischer Untermalung.

Aber Spaß macht der Film dennoch, auch wenn er – wie schon der Vorgänger – kein guter Star Trek-Film ist. Schaut ihn euch trotzdem an!

fuckingabrams_0
fuckingabrams_0
fuckingabrams_0

Review: Iron Man 3

Tony Stark ist zurück aus New York und der Kampf gegen die außerirdische Bedrohung (siehe The Avengers) hat ihn sichtlich gezeichnet. Wenn er nachts nicht schlafen kann, baut er neue Iron Man-Anzüge, unter anderem welche, die in Einzelteilen direkt an seinen Körper geflogen kommen. Bei Nummer/Mark 42 ist er mittlerweile angekommen, aber wie Tony sagt, “every man needs a hobby”. Da ist Stress mit der Freundin (Gwyneth Paltrow) natürlich vorprogrammiert. Als ob der arme Tony nicht schon genügend Probleme hätte.

Iron Man 3Während Tony noch mit dem Kopf in New York ist, attackiert ein Terrorist namens The Mandarin (Ben Kingsley) Einrichtungen in Amerika; das lässt Tony so lange kalt, bis sein Sicherheitschef und Freund Happy (Jon Favreau) dabei verletzt wird. Er erklärt dem Mandarin öffentlich den Krieg – dumme Idee, denn am nächsten Tag steht sein Heim unter Beschuss. Tony kommt knapp mit dem Leben davon, wird aber von allen für tot gehalten. Er zieht sich zum Ort der ersten Explosion zurück, auch um seinen Anzug zu reparieren. Dort findet er heraus, das mit den Explosionen etwas nicht stimmen kann. Es gibt keine Rückstände und keine Spuren vom Attentäter selbst, als wären die Attentäter selber die Quelle der Explosion. Bei seinen weiteren Nachforschungen macht Tony Bekanntschaft mit Handlagern des Mandarins, die nahezu unverwundbar sind und willkürlich ihre Körpertemperatur erhöhen können und somit selber zur Waffe werden. Tony Stark – vorerst ohne Rüstung – entkommt und macht den Mandarin ausfindig und deckt dabei einen perfiden Plan auf, in den auch der Wissenschaftler Aldrich Killian verwickelt ist, den Tony 15 Jahre zuvor auf einer Konferenz abgewiesen hatte.

Iron Man 3 ist genau das, was man von einer Marvel-Verfilmung, bzw. einem Iron Man-Film erwartet. Action, Gadgets und coole Sprüche. Wen kümmern da schon die riesigen Plotholes und Logikfehler? Tony Stark muss seinen Iron Man-Anzug von Hand reparieren, weil er vergessen hat, dass er 40 fliegende Anzüge einfach zu herzaubern kann, wie Harry Potter seinen Bessen mit einem lauten “Accio” herbeiruft? Und stört es wirklich, dass der Bösewicht einfach nur böse ist, ohne jegliche Motivation und ohne klares Ziel? Egal, wir sehen eine Comic-Verfilmung! Die muss nicht logisch sein! Die muss in erster Linie Spaß machen! Und das macht Iron Man 3. Mehr als der Vorgänger definitiv. Und er sieht dabei auch noch so verdammt gut aus, so gut, dass sich der 3D-Aufpreis ausnahmsweise mal gelohnt hat. Und wer noch ein paar Punkte zur Überzeugung braucht: der Film beginnt zu den Klängen von Eiffel 65s “Blue Daba Dee”. Downton Abbey spielt eine nicht ganz kleine Rolle. Es explodieren Dinge.

Ach und bitte, bleibt doch bis nach dem Abspann sitzen. Da kommt nicht viel, aber es kommt was. Wie immer.

8 von 10 Iron Man-Suits für den dritten Teil der Comic-Verfilmung mit dem Blechmann.

Kochen mit dem Captain: Gnocchi mit Tomate-Zitrone-Basilikum

Super-einfach, schnell, günstig und lecker.

Gnocchi

Man braucht (für 2 Portionen):

500g Gnocchi
200g Kirsch-/Datteltomaten
1/2 Zitrone
Frischen Basilikum
Parmesan

Anleitung:

1. Wasser mit Salz zum Kochen bringen, Gnocchi reinwerfen und abgießen, wenn sie fertig sind. (Wenn sie oben schwimmen.)

2. Zitrone halbieren und auspressen. Basilikum-Blätter abwaschen und klein hacken.

3. Tomaten waschen, halbieren und ein paar Minuten in einer Pfanne mit Öl, Salz und Pfeffer anbraten. Alles in eine Schüssel o.ä. geben. Dann Butter (2EL) in die nun leere Pfanne geben, den Zitronensaft und die Basilikum-Blätter dazugeben. Mit Salz und Pfeffer würzen.

4. Gnocchi und Tomaten mit in die Pfanne geben, alles vermischen und noch kurz in der Pfanne lassen.

5. Alles auf einen Teller geben, noch ein paar Basilikum-Blätter oben drauf legen und Parmesan drüber streuen.

Filmreview: Oblivion

Ihhh, Tom Cruise, Scientology, wer will den denn sehen? Ja, denke ich eigentlich auch, aber ich kann ja manchmal auch objektiv sein und in dem Fall den Film, bzw. die schauspielerische Leistung in den Vordergrund stellen. Und bei Tom Cruise sind doch einige coole Rollen in den letzten Jahrzehnten dabei gewesen, Scientology hin oder her, das kann man nicht leugnen. Und da gute Sci-Fi mit Raumschiffen und Endzeit-Szenario rar sind, konnte ich mir Oblivion nicht entgehen lassen.

Oblivion-PosterZur Story: kennt ihr Wall-E? Gut. Also, Tom Cruise ist Wall-E. Die Erde wurde von bösen Aliens angegriffen, die Menschen haben sich gewehrt, natürlich mit Atombomben. Und gewonnen. Film vorbei? Nicht ganz. Die Menschheit muss die Erde verlassen und irgendwer muss den Mist da unten aufräumen. Dieser Jemand ist Jack Harper (Tom Cruise), Tech 49, zuständig für die Drohnen, die riesige Maschinen vor überbleibenden Aliens – den sogenannten Scavengers – beschützen. Diese Maschinen entziehen der verstrahlten Erde die letzten Rohstoffe und liefern sie an eine riesige Raumstation, den “Tet”, der anstelle des zerstörten Mondes über der Erde hängt. Dort leben die letzten Menschen, bevor sie sich zum bewohnbar gemachten Saturnmond Titan aufmachen.

Jack hat wiederkehrende Träume von einer Zeit, an die er sich gar nicht erinnern dürfte. Als er in einem abgestürzten Raumschiff Julia (Olga Kurylenko) findet, die immer in seinen Träumen vorkam, fängt er an, zu hinterfragen, was er über sein Leben und die Erde weiß. Sein Gedächtnis wurde aus Sicherheitsgründen gelöscht und er hat nur mit zwei anderen Menschen Kontakt, woher weiß er, was wahr ist? Zumal die Drohnen sich gegen die in Stasis liegenden Überlebenden gerichtet haben. Wieso töten die Drohnen Menschen? Und was verbirgt sich hinter den Masken der Scavengers?

Wenn ihr die kurze Zusammenfassung gelesen habt, habt ihr wahrscheinlich schon die Hälfte des Films erraten. Das genau ist das große Problem bei Oblivion. So toll der Film auch aussieht (und anhört! Der Soundtrack von M83 ist phänomenal und erinnert an eine Mischung aus Daft Punks “Tron” und Inception), die dürftige Story ergibt an vielen Stellen keinen Sinn und ist viel zu leicht durchschaut.

Unbekannte Aliens zerstören den Mond, das erzeugt auf der Erde Erdbeben und Tsunamis ohne Ende, dann kommen Atomraketen und plötzlich ist da Jack, der sich an nichts erinnern kann. Dem Hauptcharakter einfach das Gedächtnis zu löschen ist doch eine recht plumpe Methode, um einen Storytwist einzubauen. Und dann die Jawas Scavengers mit ihren Masken. Uh, mysteriös, was sich wohl dahinter verbirgt? Oblivion ist tatsächlich kein guter Film. Trotz eines fantastischen Soundtracks. Trotz Morgan Freeman. Aber er sieht gut aus, hört sich gut an und unterhält trotz der Länge doch ganz gut. Muss man sich nicht unbedingt im Kino anschauen, kann man sich aber durchaus mal auf DVD/Blu-ray oder im TV antun.

6/10 Dronen für Tom Cruise in diesem etwas zu cleanem Endzeit-Streifen.

Rise and fall of the Bitcoins

Bitcoins, früher hielt ich das immer für eine flattr-Alternative (für Micropayments und “Spenden”) und hab mich nicht näher damit beschäftigt. Grober Fehler, denn mit der digitalen Währung konnte man innerhalb kürzester Zeit reich werden, wenn man es denn richtig machte und früh genug einstieg.

Was Bitcoins genau sind, fragt ihr jetzt? Bitcoins ist eine digitale, internationale, dezentrale Währung. Ein kryptographischer Schlüssel dient als Nachweis des Besitzes eines Bitcoins, das Geld ist also tatsächlich nur digital auf eurem Rechner oder online vorhanden. Jetzt erlebten die Bitcoins vor kurzem einen enormen Hype, was sich extrem positiv auf den Kurs auswirkte. Wer vor einem Jahr Bitcoins für 5 Euro pro Bitcoin kaufte, freute sich über Kurse von bis zu 200 Euro pro Bitcoin. Sprich, wer 2012 für 1000 Euro 200 Bitcoins kaufte, konnte sie letzte Woche für 40000 Euro verkaufen. Nicht schlecht, oder?

Viele – so auch ich – ließen sich von dem Aufwärtstrend blenden, stiegen (zu spät) ein, und waren zu gierig, um bei dem Höchstwert von 200 Euro zu verkaufen. Es kam, wie es kommen musste: der Kurs brach ein. Das hatte viele Gründe, unter anderem den, dass die größte Bitcoin-Börse (MtGox.com) für 12 Stunden die Pforten schloss, da sie mit dem riesigen Andrang nicht klar kamen. Alle anderen Seiten richteten ihre Kurse nach MtGox.com, Panik brach aus, jeder versuchte, schnell zu verkaufen und zeitweise fielen die Bitcoins wieder auf 40 Euro. Natürlich reagierten direkt sämtliche Medien, sprachen von einer instabilen Währung, einer Internetblase, alles scheiße, man solle lieber die Finger davon lassen.

Bitcoin-Statistik

Als Währung stehe ich den Bitcoins mittlerweile auch skeptisch gegenüber. Klar ist es gut, nicht von Banken abhängig zu sein, volle Kontrolle über sein eigenes Vermögen zu haben und anonym damit machen zu können, was man möchte. Aber will ich wirklich mit Bitcoins einkaufen, wenn der Kurs so schwankt? Nehmen wir an, ich kaufe heute ein Notebook bei Amazon für 10 Bitcoins (gerade 900 Euro) und morgen steigt der Kurs auf 120? Dann hat mich das Notebook plötzlich 1200 Euro gekostet.

In anderen Ländern, wo die Landeswährung so starken Schwankungen unterliegt, ist sowas an der Tagesordnung. Aber da nutzt man dann auch lieber stabilere Währungen, wie den Euro. Zum Spekulieren eignen sich Bitcoins aber trotzdem, vor allem, weil es sehr viel einfacher und unkomplizierter als z.B. mit Aktien geht. Einfach Geld auf eine der Bitcoin-Börsen (MtGox.com oder bitcoin-24.com) einzahlen, abwarten, bis der Kurs sinkt, Bitcoins kaufen und bei hohem Kurs wieder verkaufen. Wer allerdings – wie die tausenden Leute letzte Woche – darauf hofft, reich zu werden, muss wie überall auch, das Risiko in Kauf nehmen. Bitcoins bei 80 kaufen und bei 85 wieder verkaufen und mit 5 Euro Gewinn pro Bitcoin zufrieden stellen vs auf starke Schwankungen des Kurses hoffen und riskieren, viel Geld zu verlieren. Ich persönlich bin zuversichtlich, dass Bitcoins nicht plötzlich wertlos werden. Der Kurs hat sich gerade wieder eingependelt, der Peak auf 200 war eine Ausnahme, der folgende Abfall ebenfalls. Die letzten 2 Jahre war der Kurs ja auch konstant und ging langsam, aber stetig nach oben.

Bitcoin-Statistik mit dem Peak letzte Woche

Bitcoin-Statistik mit dem Peak letzte Woche

Wie sehr sich wohl letzte Woche die Person geärgert hat, die im May 2010 2 Pizzen für 10.000 Bitcoins gekauft hat? 2 Pizzen für 2 Millionen Euro…

Kochen mit dem Captain: Vegetarische Lasagne

vegetarische lasagne

Man braucht:
400g Tofu
Lasagneblätter
Tomatenmark
2 Packungen passierte Tomaten (1kg)
1 Zucchini
1 Packung Crème fraîche
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe

Anleitung:
1. Die Zwiebel in etwas Öl mit der kleingehackten Knoblauchzehe anbraten, Tomatenmark dazu (4-5 EL) und den Tofu hineinbröseln.

2. Den Tofu anbraten lassen, die Zucchini in Scheiben schneiden und ebenfalls anbraten lassen. Dann mit ca. 1,5 Packungen der passierten Tomaten ablöschen. Das Ganze ordentlich würzen (Salz, Pfeffer und was man sonst noch so findet)

3. Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Crème fraîche in einer Auflaufform verteilen, Lasagneplatten drauf, mit der Tofu-Masse aus der Pfanne bedecken, wieder Crème fraîche oben drauf, dann wieder Lasagneplatten usw. Zum Schluss mit Käse (z.B. geriebenem Gouda) bedecken.

4. Alles für ca. 20 Minuten in den vorgeheizten Backofen.

Trailer: Danny Boyles “Trance”

Auch wenn die Story ein bisschen an Inception erinnert: der Trailer zu Trance von Danny Boyle (Trainspotting, 127 Hours, Slumdog Millionaire) sieht ziemlich gut aus. Und das nicht nur wegen James McAvoy (Wanted, X-Men: First Class), Rosario Dawson (Sin City) und Vincent Cassell (Black Swan, Pakt der Wölfe, Ocean’s 12).

Seite 1 von 17612345...102030... 176